Neuer Kita-Wettbewerb für Trier und die Region

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TRIER. Im Herbst 2013 schreiben die Stadtwerke Trier (SWT) erstmals den SWT-Forscherpreis für Kindergärten und –tagesstätten aus Trier und der Region aus. Sie wollen damit einen Anreiz für Einrichtungen schaffen, die das naturwissenschaftliche Experimentieren als festen Bestandteil in ihren Arbeitsalltag integrieren. 

„Wir sind überzeugt, dass man die Begeisterung für Naturwissenschaften bereits bei den Kleinsten unserer Gesellschaft wecken kann und damit eine wichtige Grundlage für ein technisches Verständnis im weiteren Bildungsweg schafft“, so Thomas Speckter, Leiter Vertrieb und Marketing bei den SWT.

Ab Mitte Oktober können sich Kindergärten und –tagesstätten um die Preisgelder in einer Gesamthöhe von 1.200 Euro bewerben. Für eine Teilnahme müssen die Einrichtungen ein Bewerbungsformular ausfüllen, in dem beispielsweise ein konkretes Projekt zur Lernförderung im Bereich Naturwissenschaft, Technik, Naturerfahrung beschrieben werden soll. Zudem muss ein Erzieher bzw. eine Erzieherin einen Workshop der Stiftung „Haus der Kleinen Forscher“ besucht haben. „Damit stellen wir sicher, dass die Qualität des naturwissenschaftlichen Angebots in den Einrichtungen stimmt und es sich auch um einen festen Bestandteil in der Arbeit mit Kindern handelt“, erklärt Speckter. Die bundesweit arbeitende Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bietet Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher speziell im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) an.

Das Bewerbungsformular sowie weitere Informationen stehen unter www.swt.de, Stichwort Forscherpreis bereit. Am 18. Oktober findet um 14 Uhr eine Informationsveranstaltung für Interessenten in der Volkshochschule Trier statt. Neben der Präsentation des Wettbewerbs wird Professorin Dr. Gisela Lück von der Universität Bielefeld einen Vortrag zum Thema „Naturwissenschaftliche Bildung in den Kitas – ein früher Weg in die Nachhaltigkeit“ halten.
Das Konzept für den SWT-Forscherpreis ist federführend von den Mitarbeitern des Projekts „Lernen vor Ort“ entwickelt worden, das naturwissenschaftliches Lernen in allen Bildungsphasen fördert. So ist beispielsweise das Fortbildungsangebot von „Haus der kleinen Forscher“ in Trier und der Region etabliert worden. Bereits mehr als 300 Erzieherinnen und Erzieher haben innerhalb von drei Jahren dieses Angebot genutzt.

„Lernen vor Ort“ geht auf eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zurück und wird bis 2014 mit öffentlichen Mitteln gefördert. Neben Trier beteiligen sich deutschlandweit 36 Kreise und kreisfreie Städte an der Initiative. „Wir sind froh mit den Stadtwerken Trier einen Partner gefunden zu haben, der die Bedeutung unserer Arbeit anerkennt, mit eigenen Mitteln ergänzt und auch nach Ende der öffentlichen Förderung eigenständig fortsetzen will“, so Rudolf Fries, Projektleiter von „Lernen vor Ort“ Trier.
Die SWT bauen damit ihr Angebot für Kinder und Jugendliche in Trier und der Region weiter aus. So bieten sie zum Beispiel Betriebsführungen im Hauptklärwerk Trier an, laden Grundschüler in eine Forschungswerkstatt zum Thema Erneuerbare Energien ein und bilden Lehrer von weiterführenden Schulen im Bereich Energieeffizienz, Photovoltaik und Windkraft fort. (red)

 

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