Linksfraktion legt Theaterkonzept vor

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TRIER. Nach Äußerungen von SPD, Grünen und FDP hat nun auch die Linksfraktion im Trierer Stadtrat ein eigenes Theaterkonzept vorgelegt. Dies sieht vor, das Drei-Sparten-Haus und das Ensemble beizubehalten und neue Einnahmequellen zu generieren. Das Theater soll in eine Stiftung überführt werden. 

Vorgelegt hat die Linke nun einen Maßnahmenkatalog. In verständlichen Einzelschritten wird erklärt, wie das Theater umgestaltet werden soll. Hauptaugenmark dabei: komplette Weiterführung des aktuellen Spielbetriebes. Davon sollte laut Linke die Gebäudesanierung nicht losgekoppelt betrachtet werden, wie von Gutachter Prof. Haselbach vorgeschlagen. 

Eine Probebühne soll als Investition Entlastung für die Hauptbühne schaffen. Außerdem soll das Theater in eine „BürgerInnen-Genossenschaft“ umgewandelt werden. Bürger könnten dann Anteile in Höhe von 500 Euro am Theater erwerben. Angeführt wird im Konzept der Linken das Beispiel Bielefeld, wo das dortige Theater über das Stiftungsmodell saniert wurde. 

Die Gründung eines Zwecksverbandes mit dem Landkreis und die Schaffung einer Marketingstelle wird von den Linken befürwortet. Ebenso wie, dass der sogenannte „Kultur-Euro“ in das Theater fließen soll. Außerdem soll die Anhebung weiterer kommunaler Steuern zur finanziellen Ausstattung des Theaters überprüft werden.

Zum Schluss wird die Linke in ihrem Konzept noch etwas bissig. Der IHK wird geraten „sich unqualifizierter Beiträge zu enthalten“. Die IHK hatte vorher der Verwendung einer Tourismus-Abgabe für das Theater deutlich wiedersprochen. (red)

 

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