Behindertenbeirat stellt neue Website vor

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TRIER. Die Vorsitzende des Behindertenbeirats Trier, Nancy Poser, eröffnete heute zusammen mit Projektkoordinator Adam Lorek den Launch der offiziellen Website des Beirats, auf der sich behinderte Menschen neben barrierefreien Restaurants und Wohnungen auch über behindertengerechte Freizeitangebote informieren können.

Zwei Studenten des Fachs Intermediadesign der Hochschule Trier unter Leitung von Adam Lorek programmierten die Homepage, die heute feierlich von Beiratsvorsitzender Nancy Poser eingeweiht wurde. Die barrierefreien Website, die mittels HTML5 erstellt wurde, ist aufgrund des ehrenamtlichen Engagement der Hochschule kostenfrei erstellt worden, lediglich die Kosten für den Webhoster übernimmt die Stadt. Die Mitglieder des Beirats können die Homepage selbst bearbeiten und auf dem aktuellen Stand halten.

Die Webpräsenz war eines der wichtigsten Projekte für Poser, da sich dort endlich behinderte Menschen umfassend über die Bedingungen in Trier informieren und austauschen können. Die Website trägt unter dem Motto „Trier barrierefrei“ unter anderem Informationen über barrierefreie Ärzte, Schwimmbäder und Restaurants zusammen, ferner können Bürger, die auf der Suche nach einer behindertengerechten Wohnung in Trier sind, unter der Rubrik „Wohnungsmarkt“ fündig werden. Die Website richtet sich dabei sowohl an Bürger der Stadt als auch an Touristen, letztere können bereits im Vorfeld ihrer Reise einsehen, an welchen Orten es öffentliche Behindertenparkplätze und WCs gibt. Eine Aufstellung über Sehenswürdigkeiten sowie Erfahrungsberichte sollen bald folgen.

Unter der Rubrik „Top/Flop“ werden in regelmäßigen Abständen Initiativen und Geschehnisse gelobt bzw. kritisiert, wenn diese kontraproduktiv zum Ziel einer „barrierefreien Stadt Trier“ stehen. Ferner nutzt der Behindertenbeirat die Website um über Termine und der Arbeitsgruppen aufzuklären, des weiteren haben Nutzer die Möglichkeit, sich mit Fragen und Anregungen per Mail oder Telefon an den Beirat zu wenden. Letzten Endes zeigten sich sowohl Poser und Lorek erfreut darüber, dass nun eine qualitativ hochwertige Webpräsenz behinderten Bürgern den Alltag erleichtern und Informationen weitaus einfacher zur Verfügung stehen würden. (ros)

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