So überleben Gaststätten auf dem Land

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TRIER/BITBURG. Immer mehr Gaststätten stehen leer, vor allem in ländlichen Regionen. Um diesem Trend entgegenzutreten, veranstalten die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier und der DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband), vertreten durch den Kreisverband Südeifel des DEHOGA-Landesverbands Rheinland-Pfalz das Eifel-Forum für Gastronomie & Tourismus am Mittwoch, den 23. Oktober 2013, im Schulungszentrum der Bitburger Braugruppe.

Im Kern geht es dabei um die Frage, wie einfache und praktikable Marketingideen helfen, Umsatzpotenziale in Hotellerie und Gastronomie effizient auszuschöpfen. Fällt es doch gerade im betrieblichen Alltag manchmal schwer, Ideen zu entwickeln und konsequent umzusetzen. Unter dem Motto „Früh begonnen ist halb gewonnen“ geben erfahrene Berater am Nachmittag umfangreiche Tipps zu den Themen Unternehmensnachfolge und Finanzierung sowie zum richtigen Umgang mit Banken. Zwischen den Vorträgen können die Teilnehmer nachmittags konkrete Fragestellungen zu ihrem Betrieb direkt mit den anwesenden Referenten erörtern.

Probleme bereiten den Gastronomen nicht nur der Rückgang der Bevölkerungszahlen auf dem Land, sondern auch die zunehmende Mobilität sowie Änderungen in der Arbeitswelt und im Freizeitverhalten. Gestiegene Kunden-Erwartungen und ein größeres Preisbewusstsein bei den Gästen kommen hinzu. „Zudem fehlt häufig der Nachfolger“, sagt Thomas Herrig, Eifel-Gastronom und DEHOGA-Kreisvorsitzender Südeifel. „Diese Entwicklung stellt das Gastgewerbe im ländlichen Raum vor immer neue Herausforderungen.“ Denn wer auf dem Land lebt, weiß: Mit jedem Wirtshaus, das seine Türen schließt, verlieren die Gemeinden eine Einrichtung mit hohem sozialen und kulturellen Stellenwert. (red)

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