Fußball-Oberliga: Mehringer Serie ist gerissen

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MEHRING. Dass jede Serie einmal zu Ende geht, ist eine Binsenweisheit. Dass die des SV Mehring in der Fußball-Oberliga Südwest auf eigenem Platz irgendwann zu Ende sein würde, war nicht nur deshalb jedem klar. Das 1:2 (1:0) gegen den 1. FC Saarbrücken II ist dennoch besonders bitter, weil die Moselaner in dieser Saison bisher auswärts nichts auf die Reihe bekommen.

Gegen den Vorletzten zu verlieren tut immer weh. Umso mehr, wenn man seit März erstmals wieder zuhause verliert und mit dieser Pleite auch in den Abstiegssog gerutscht ist. Bis zur Pause sah es noch gut aus, da Christoph Eifel einen an Simon Monzel verschuldeten Foulelfmeter zur Führung verwandelt hatte. Das war aber auch schon die einzig positive Erkenntnis, denn der SVM konnte den FCS nicht in Verlegenheit bringen, sich aber bei Schlussmann Philipp Basquit bedanken, der gegen Arthur Schneider, (25.), Jaron Schäfer (38.) und Roman Hanschitz (40.) rettete.

Die Führung weckte bei den Moselanern die Hoffnung, nach dem Wechsel mehr Platz für ihre Angriffe zu haben. Das war zunächst auch so. Sebastian Ting, der sich beim Aufwärmen einen Hexenschuss zugezogen hatte, aber dennoch spielte, hatte in der 47. Minute eine erste Chance, es folgten Gelegenheiten für Monzel (49.) und nochmals Ting (57.). Zwischendurch  musste Basquit gegen Frederic Ehrmann klären (68.), dann verzog Ting knapp (69.) und Tommy Toppmöller scheiterte an Saarbrückens Schlussmann Michael Gadomsky. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte der FCS dann nach einer Flanke von Hassan Srour durch Andreas Koch aus kurzer Entfernung den Ausgleich. Wenig später war Mehrings Bester, Sebastian Ting, im Pech, als er nur das Lattenkreuz traf. Vier Minuten vor dem Abpfiff dann der Schock für die Hausherren: nach einem Ballverlust im Mittelfeld erzielte Jaron Schäfer aus 30 m mit einem „Flatterball“ das 1:2.

FCS-Coach Bernd Eichmann bezeichnete den Sieg als „vielleicht etwas glücklich.“ Der Mehringer Spielertrainer Dino Toppmöller sprach von einer „extrem bitteren Niederlage, weil wir unsere Chancen nicht genutzt und gegen einen eigentlich total harmlosen Gegner verloren haben.“ (wir)

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