Fußball-Oberliga: FSV-Sportchef Friedhelm Rach sauer

0

HAUENSTEIN. Die Saison ist noch jung, aber immerhin schon alt genug, um sich zum zweiten Mal über Schiedsrichter Manuel Reichardt aus Oberbexbach zu ärgern. Beim ersten Auftritt im Spiel zwischen dem FSV Salmrohr und dem SC Arminia Ludwigshafen pfiff er völlig einseitig zugunsten der Gäste, beim 1:1 (1:0) im Salmrohrer Gastspiel in Hauenstein leistete er sich erneut zweifelhafte Entscheidungen.

In der 83. Minute verweigerte er den Gästen einen klaren Strafstoß nach Foul an Matondo Makiadi, dann zeigte er zwei Minuten Nachspielzeit an, ließ aber drei Minuten länger spielen, „obwohl in dieser Zeit nichts passierte“ (Sportchef Friedhelm Rach) hängte er noch 60 Sekunden dran. In dieser Phase gelang Hauenstein, weil Daniel Braun auf nassem Untergrund den Ball nicht richtig traf, noch der Ausgleich. Danach ließ Reichardt nicht einmal mehr anstoßen.

Von seiner Kritik an dem Mann mit der Pfeife rückte Rach nicht ab, gab aber gleichwohl zu: „Wir hätten das Spiel trotzdem für uns entscheiden müssen. Hauenstein hat in der gesamten Spielzeit nur zwei Mal auf unser Tor geschossen.“ Trotz großer Verletzungsprobleme war der FSV, der sich für eine Kontertaktik entschieden hatte, die bessere Mannschaft und ging in der 11. Minute durch das siebte Saisontor von Murat Adigüzel in Führung. Alexander Adrian hatte im Mittelfeld den Ball erkämpft, spielte einen Pass in die Schnittstelle der Abwehr und der Toptorjäger der Oberliga schloss aus zwölf Metern eiskalt ab. Wenig später (16.) hätte FSV-Schlussmann Sebastian Grub um ein Haar das 2:0 erzielt, als ein weiter Abschlag über seinen Gegenpart Jens Michelbach sprang, aber am Pfosten landete.

Nach gut einer Stunde schlug ein Hauensteiner Verteidiger einen Schuss von Robin Mertinitz von der Linie, dann verzog Adigüzel um Haaresbreite. Es folgte eine schwache Aktion im Angriff, als Tobias Baier in einer „Zwei-gegen-Eins-Situation“ quer auf Makiadi passen wollte, aber dem einzigen Gegenspieler in die Füße spielte. Dann kam es zu dem Foul im Strafraum, als Makiadi kreuzte und dabei über den Haufen gerannt wurde, ehe dem SCH in der Nachspielzeit der Ausgleich „geschenkt“ wurde. Hauensteins Trainer Sascha Hildmann sprach von einem „glücklichen Remis für meine Mannschaft.“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.