Eintracht Trier gewinnt 3:0 (1:0) in Baunatal

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BAUNATAL. Der SV Eintracht Trier hat das Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht KSV Baunatal souverän mit 3:0 (1:0) gewonnen. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte dabei Sylvano Comvalius, der alle drei Treffer vorbereitete.

Am vergangenen Wochenende, beim Sieg gegen Hoffenheim II, schoss Comvalius beide Tore und kürte sich damit zum Matchwinner – ein Titel, den der Niederländer nach dem heutigen Spiel erneut für sich beanspruchen kann: Gegen einen äußerst defensiv eingestellten und weitestgehend harmlosen KSV bereitete der 26-jährige alle drei Treffer vor und hatte dabei maßgeblichen Anteil am 3:0-Erfolg der seit dem zweiten Spieltag ungeschlagenen Eintracht.

Die Gastgeber traten vor 500 Zuschauern sehr defensiv auf und lauerten auf Konter, eine Taktik, die die Mannschaft von Spielertrainer Tobias Nebe in bisher jedem Ligaspiel praktizierte. Die Heimbilanz der Hessen fällt dabei fatal aus: 0 Punkte und 13 Gegentore. So verwunderte es nicht, dass der SVE von Beginn an die dominierende Mannschaft auf dem Platz war. In der 7. Minute erspielten sich die Gäste die erste Torchance des Spiels, als Lars Bender in den Strafraum flankte, Comvalius den Ball aber nicht gezielt verwerten konnte. In der 14. Minute machten es die Mannen von Trainer Roland Seitz jedoch besser: Comvalius drang in den Strafraum ein, legte dabei mit viel Übersicht auf Alon Abelski zurück, der aus rund 10 Metern zur Führung einnetzte. Das Konzept, gegen den tiefstehenden Gegner früh in Führung zu gehen, ging aus Sicht der Eintracht voll auf, der KSV blieb jedoch weiter bei seiner defensiven Ausrichtung und änderte auch nach dem Rückstand nichts am taktischen Konzept. Die Eintracht spielte konsequent und intelligent, gewann die Zweikämpfe und wollte nachlegen: In der 17. Minute prüfte Marco Quotschalla KSV-Schlussmann Marvin Sippel, der den Ball allerdings parieren konnte. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball zur vermeintlichen 2:0-Führung im Kasten des KSV, der Kopfballtreffer von Michael Dingels wurde allerdings von Schiedsrichter Marcel Beck zurecht wegen der Abseitsstellung des Innenverteidigers nicht gegeben. Die folgenden Minuten spielten die Blau-Weißen guten Fußball, kamen aber nicht zu wingenden Torchancen. Erst in der 33. Minute wurde es wieder gefährlich im Strafraum der Gastgeber, zuerst vergab Abelski aus kurzer Distanz, im Nachsetzen spielte Quotschalla den Ball nur an den Pfosten. Die einzigen Offensivaktionen der Hessen bestanden aus einem harmlosen Schuss und einer Ecke, die beide aber souverän von Torhüter Chris Keilmann entschärft werden konnten. So ging nach 45 gespielten Minuten mit der verdienten Führung in die Kabine.

Der zweite Durchgang begann genauso, wie der erste geendet hatte: Die Eintracht drängte weiter nach vorne und wollte die Partie entscheiden, kam durch Abschlüsse von Abelski (50.) und Matthias Cuntz (51.) auch zu guten Chancen, Sippel parierte aber glänzend. In der 64. Minute folgte dann, trotz der guten Leistung des KSV-Keepers, der zweite Treffer: Lars Bender traf abgezockt nach wunderbarem Zuspiel von Comvalius. Die Hausherren ergaben sich nun der Niederlage und versuchten erst gar nicht mehr, in die Offensive zu kommen. In der 78. Minute machte Ouotschalla dann den Sack endgültig zu, der nach einer sehenswerten Flanke von Matchwinner Comvalius aus kurzer Distanz einköpfte. Am Ende blieb es bei einem verdienten 3:0-Sieg für die Moselaner, die zumindest kurzfristig mit 18 Punkten auf Tabellenplatz zwei stehen. Am kommenden Samstag (14 Uhr) haben steht der Eintracht dann mit Waldhof Mannheim ein traditionsreiches Match ins Haus, bei der sie Gelegenheit haben, ihre gute Bilanz weiter zu verbessern. (ros)

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