Trier stellt sich quer – Für ein buntes und solidarisches Trier

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TRIER. Am kommenden Samstag will die NPD wieder durch Trier marschieren. Anlässlich dieses erneuten Neonaziaufmarsches setzen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus und Neofaschismus. Wir wollen keine Nazis in Trier und anderswo. Die Kundgebung startet am Samstag ab 14 Uhr am Hauptbahnhof.

Mit einfachen Parolen versucht die NPD tatsächlich bestehende soziale Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit für ihre Zwecke zu missbrauchen. Mithilfe populistischer Forderungen gegen Sozialabbau, Globalisierung, für „Heldengedenken“ oder „Volkssolidarität“ versuchen sie zu punkten. Wie vor 1933 treten die Nazis als Wolf im Schafspelz auf – dabei wollen sie letztendlich wieder einen autoritären Führerstaat. Tatsächlich sind sie wie damals gegen Demokratie und Gewerkschaften, gegen fortschrittliche Kräfte und mit ihrer Sündenbocktheorie gegen alles, was ihr Weltbild stört. Die Rechtsradikalen haben keinerlei Lösungen für gesellschaftliche Probleme. Stattdessen verbreiten sie Lügen und Angst. Sie grenzen Migranten und Migrantinnen und Minderheiten aus und greifen auch Antifaschisten und Antifaschistinnen an, um sich selbst zu erhöhen.

Wir stellen uns klar gegen diese rechten Brandstifter und Feinde der Demokratie. Wir stellen uns gegen die Verbreitung der menschenverachtenden Parolen durch Neonazis und ihre Relativierung des Faschismus. Wir wollen diese demagogische Hetze nicht tatenlos hinnehmen. Es ist unerträglich, wenn Neonazis und ihre Anhängerschaft ihr völkisches Weltbild in Trier verbreiten.

Wir rufen alle demokratischen Kräfte auf: kommt zu unserer Kundgebung! Für Vielfalt statt Einfalt! Wo sich die Neonazis einmal etabliert haben, ist ein friedliches Miteinander nicht möglich. Die faschistische NPD darf nicht toleriert werden, weder in Trier noch anderswo.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. (red)

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