Am Thema vorbei

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Heute fand in Trier eine Demonstration gegen Homophobie statt. Gut so! Wenn das nicht unsere Meinung wäre, dann hätten wir nicht im Vorfeld und erst recht nicht über die Veranstaltung selbst berichtet. Dass uns jetzt einige Teilnehmer Parteinahme für die NPD unterstellen, ist absurd.

Heute fand in Trier eine Demonstration gegen Homophobie statt. Gut so! Wenn das nicht unsere Meinung wäre, dann hätten wir nicht im Vorfeld und erst recht nicht über die Veranstaltung selbst berichtet. Dass uns jetzt einige Teilnehmer Parteinahme für die NPD unterstellen, ist absurd.

Dass am Zielort der Demonstration NPD-Plakate hängen, wie auch an anderen Stellen der Stadt, liegt bestimmt nicht in unserer Verantwortung. Ob wir das gut finden, oder nicht – es ist nun einmal Fakt. Dass uns jetzt unterstellt wird, weil wir darüber berichtet haben, dass Plakate entfernt und daraufhin Personalien überprüft wurden, wir würden mit der NPD sympathisieren, ist intolerant. Es gibt keine rechte oder linke Intoleranz, es gibt nur Intoleranz. Wir haben also jetzt die NPD darauf aufmerksam gemacht, was geschehen ist? Eine seltsame Argumentation. Denn wir waren nur Chronisten.

Viel wichtiger sollte den Organisatoren dieses Protestmarsches sein, dass wir unseres Wissens das einzige Medium sind, dass über ihre Veranstaltung berichtet hat. Auch darüber ist die Öffentlichkeit vor allem durch uns informiert worden. Zur Berichterstattung gehört aber alles, was dort geschehen ist, auch im Umfeld. Ob die Plakate nun während der Veranstaltung oder unmittelbar danach stattfand, spielt dabei keine Rolle. Wir haben nur darüber berichtet, weil es im Umfeld dieses, ich wiederhole mich, zu Recht erfolgten Protestes erfolgte.

Unser Portal thematisiert häufig die Politik in unserer Stadt. Wer uns häufiger oder regelmäßig liest, der weiß, dass wir beispielsweise sehr ausführlich und positiv über den Christopher Street Day berichtet haben. Immer wieder berichten wir auch über Aktionen des Schmit-Z. Würden wir die Meinung vertreten, die uns unterstellt wird, hätten wir das sicherlich nicht getan. Noch nie waren wir Steigbügelhalter für die NPD und deren Thesen. Und daran wird sich auch nichts ändern.

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1 KOMMENTAR

  1. Richtig so. Sehr gute Berichterstattung. Dass jetzt die NPD „Opfer“ wurde, ist zwiespältig, zeigt aber das Rechtsverständnis vieler linker Protagonisten, die es als „cool“ erachten, Straftaten zu begehen und das noch als notwendiges Übel zu verkaufen. Einfach traurig, wie Linksextreminus heute toleriert wird, Rechsextremismus aber bekämpft wird.

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