Landesweiter Kontrolltag zum Thema Kinder- und Schülersicherheit

0

TRIER. Am heutigen Vormittag beteiligte sich das Polizeipräsidium Trier wieder am landesweiten Kontrolltag rund um die Kinder- und Schülersicherheit im Straßenverkehr. Trotz sinkender Statistiken bei Verkehrsunfällen, bei denen Kinder zu Schaden kommen ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Präventionsarbeit.

Präventionsarbeit.
Die Kontrollen zwischen 7 und 14 Uhr wurden fanden daher vor allem im Bereich von Schulen, Kindergärten, KiTas und Busbahnhöfen statt. Ein Augenmerk liegte die Polizei auf die Sicherung von Kindern in Fahrzeugen. Auch die Überprüfung von Schulbussen war Bestandteil des landesweiten Kontrolltages.
Insgesamt waren 65 Beamten in Trier, Thalfang, Schweich, Hermeskeil, Konz, Saarburg, Bitburg, Prüm, Gerolstein, Wittlich und Zell im Einsatz. Kontrolliert wurden 648 Fahrzeuge, darunter 163 Schulbusse.
87 Fahrzeuge wurden beanstandet, darunter 26 Schulbusse. Bei den Schulbussen handelte es sich vorwiegend um kleinere Mängel, die nicht zur Stilllegung der Busse führte. Vor allem technische und Ausrüstungsmängel wurden beanstandet.
Bei den kontrollierten PKW wurde in zwölf Fällen die nicht vorschriftsmäßige Sicherung von Kindern bemängelt. In neun der überprüften Pkw wurde sogar gänzlich auf jegliche Kindersicherung verzichtet.

Auch nichtangeschnallte Autofahrer, immerhin 63 Personen, wurden verwarnt. Den Polizeibeamten kommt es dabei vor allem darauf an, dass Erwachsene Kindern nicht als schlechtes Vorbild dienen.
Die Verkehrsstatistik des vergangenen Jahres weist zwar einen auffälligen im Bereich Verkehrsunfälle mit und bei Kindern, dennoch betont die Polizei die Wichtigkeit weiterer präventiver Maßnahmen. Gerade die beiden Fälle der letzten Woche, bei denen Kinder in Verkehrsunfälle verwickelt waren zeigt, dass trotzdem Steigerungspotential besteht.
Im letzten Jahr ist die Zahl verletzter Kinder im Präsidialbereich Trier von 190 auf 176 verletzte Kinder gesunken. 39 Kinder erlitten schwere Verletzungen, 132 leichte. 5 Kinder kamen auf den Straßen der Region ums Leben. Ein Kind wurde als Radfahrer, 4 als Mitfahrer im PKW getötet. „Offenbar zeigen die Anstrengungen und vielfältigen Aktivitäten des Polizeipräsidiums Trier zur Verringerung der Unfälle mit Kinderbeteiligung Wirkung. Verkehrserziehung und Unfallprävention in den Jugendverkehrsschulen, landesweite Kontrolltage sowie regelmäßige Aufklärung und Appelle an die Eltern, für eine wirkungsvolle Kindersicherung im Auto zu sorgen, gehören dazu“, so das Polizeipräsidium Trier. (ass)

Jetzt lokalo liken und alle aktuellen News rund um Trier und die Region, inklusive Luxemburg, sofort sehen und KOSTENLOS lesen

TEILEN
Vorheriger ArtikelSonnenblumen für HIV-Prävention
Nächster ArtikelMarx und Mäuse

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.