Fußball-Oberliga: Auf der Berg- und Talbahn

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MEHRING/SALMROHR. Fast im Gleichschritt marschieren Salmrohr und Mehring durch das erste Saisonfünftel der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Beide Protagonisten produzieren ein ständiges Auf und Ab, Konstanz ist bisher ein Fremdwort. Und so kommt es, dass spätestens an jedem zweiten Spieltag der Erfolgsdruck da ist. Das gilt für den SV Mehring im Heimspiel gegen den SV Alemannia Waldalgesheim (Samstag, 16 Uhr, Kunstrasenplatz „Auf der Lay“) und den SV Salmrohr beim SV Elversberg II (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Spiesen).

 

Wiederaufsteiger SV Alemannia Waldalgesheim hat natürlich das Ziel, dem SV Mehring nach einer langen Serie wieder die erste Niederlage zuzufügen. Die renommierteste Verstärkung für den Aufstiegskader ist Eric Wischang, der vom SC Idar-Oberstein nach Waldalgesheim wechselte. Georg Borschnek, der eine Zeitlang beim SV Morbach das Tor hütete ist den Fußballfans der Region ebenfalls noch ein Begriff. Dazu holte Trainer André Weingärtner mit Deniz Darcan vom FSV Mainz 05 noch ein großes Talent zur Alemannia, der im Vorjahr noch dem Juniorenteam des Bundesligisten angehörte. Dass die Mehringer Aufgabe schwer wird, zeigen die bisherigen Ergebnisse der Hunsrücker, die nur in Pfeddersheim und Hauenstein verloren haben.

Mehring kassierte nach dem 4:1 über Pirmasens eine unglückliche 2:3-Niederlage in Gonsenheim. Demzufolge heißt es gegen die Alemannia: Auf ein Neues. An der misslichen Personallage bei den Moselanern hat sich nichts geändert. Leise Hoffnung auf eine baldige Rückkehr hegt Spielertrainer Dino Toppmöller bei Isaac Ageman, der seinen Trainingsrückstand langsam aufarbeitet und bei Sebastian Ting nach seiner Muskelverletzung. Ob es schon zu einem Einsatz am Samstag reicht, ist aber offen.

Der Saisonstart des FSV Salmrohr kann angesichts der ausgegebenen Zielsetzung nur als äußerst holprig bezeichnet werden. Mit Gustav Schulz, Fabio Fuhs, Dominick Zwick und dem Rekonvaleszenten Tobias Baier, der derzeit höchstens zu Kurzeinsätzen kommt, ist der Kader quantitativ, aber vor allem qualitativ zu schwach besetzt um ganz oben mitzuspielen. Sorgen bereitet nicht nur die zu geringe Punktzahl, sondern vor allem die Spielweise des Teams. Die Formkurve zeigt nach unten. „Die Einsatz- und Laufbereitschaft hat gegen Neunkirchen in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gepasst“, sagt Co-Trainer Uwe Schüller, der aber Hoffnung daraus schöpft, dass sich die Mannschaft nach „einer klaren Halbzeitansprache“ im zweiten Abschnitt „was Einsatz und Willen angeht, ganz anders präsentiert hat.“ War bei Borussia Neunkirchen der Deutsch-Grieche Athanasios Noutsos der Überraschungsfaktor (Schüller: „Wir hatten ihn natürlich nicht auf der Rechnung und er hat uns ordentlich Probleme gemacht“), so könnten es beim Gastspiel beim SV Elversberg II (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Spiesen) gleich mehrere Spieler sein. Die Partie findet nicht von ungefähr am Sonntag statt. So hat Trainer Peter Eiden nämlich die Möglichkeit, sich bei der Regionalligamannschaft des Vereins Verstärkung zu holen, die bereits am Samstag antreten muss. Für den FSV geht es jetzt darum, endlich einen guten Rhythmus zu finden um den Anschluss nach oben nicht vorzeitig abreißen zu lassen. (wir)

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