„Miezen“-Präsentation: Drin bleiben heißt die Zielsetzung

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TRIER. Am gestrigen Mittwochabend luden die Handballerinnen der DJK/MJC Trier zur Saisoneröffnung ins Hotel Mercure. Neben der Mannschaftsvorstellung, bei der sowohl alte als auch neue Gesichter zu sehen waren, gaben die Vorstandsmitglieder Peter Rohr, Jürgen Brech und die neue Trainerin Cristina Cabeza als Saisonziel den Klassenerhalt an, nachdem die „Miezen“ nach dem sportlichem Abstieg nun doch in der ersten Handballbundesliga verbleiben.

Nach dem sportlichen Abstieg in der vergangenen Saison waren die Planungen für die zweite Bundesliga bereits in vollem Gange, als die Verantwortlichen des MJC Trier die freudige Nachricht bekamen, dass der Verein aufgrund des Ausscheidens des Konkurrenten Frankfurter HC wegen finanzieller Engpässe nun doch in der ersten Liga verbleiben kann. Somit gehen die Handballerinnen aus der Moselstadt nun in ihre 14. Erstligasaison.

Noch bevor der erneute Start in der höchsten Spielklasse gesichert war, hatte man laut Rohr die Personalplanungen in Hinblick auf die zweite Liga begonnen, weshalb prominente Namen im Kader fehlten. Sportlich wird die kommende Saison nicht einfach für die Miezen, die neben dem Weggang von Topscorerin Carolin Schmele auch den von Lena Zelmel kompensieren müssen. Auch das neue Trainergespann um Spieltrainerin Cabeza und „Miezen-Urgestein“ Jana Arnosova, die 2012 nach einem Kreuzbandriss ihre aktive Karriere beendete und nun als Co-Trainerin fungiert, muss sich beweisen, denn beide stehen zum ersten Mal in der sportlichen Verantwortung. Neu zum Team gekommen sind neben der Dänin Maria Krøyer, die Rechtsaußen Maria Pilmayer, Abwehrspielerin Esther Mohr und Eigengewächs Katrin Irsch auch zwei bekannte Gesichter: Torhüterin Daniela Vogt kehrt nach einem Jahr bei der TG Konz zu den Miezen zurück, ebenso wie Katrin Schneider, die zwei Jahre in Bietigheim spielte.

Trainerin Cabeza zeigte sich jedoch optimistisch, das Saisonziel erreichen zu können, „schließlich steigt nach dieser Saison nur eine Mannschaft ab“. Auch Peter Rohr gab sich zuversichtlich, dass die Mannschaft die sportlichen Vorgaben erfüllen kann. „Unerlässlich dafür ist“, so Rohr, „die Umsetzung der Erkenntnis, dass Teamgeist vor individuelle Interessen zu stellen ist.“ Generell machten die Spielerinnen während der Vorstellung einen zuversichtlichen und motivierten Eindruck, auch nach der anstrengenden Vorbereitungsphase, in der Fitness-Trainer Marc Kowalinski die Miezen durch Schlamm kriechen und Ausdauerläufe absolvieren ließ, wie die rund 100 anwesenden Fans und Sponsoren, teils belustigt, anhand der dabei entstandenen Fotos sehen konnten. Die Moral der Mannschaft scheint also zu stimmen, Rechtsaußen Judith Derbach fasste dies so zusammen: „Wir Miezen sind wieder da, wo wir hingehören.“ (ros)

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