Festival auch im Herbst

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TRIER. Wenn der Hochsommer ab Ende August auch meteorologisch „seinen Hut“ nimmt, ist die klassische Festivalsaison an der Mosel noch lange nicht zu Ende.

Ein Kulturmix der vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps und Pianist und Opernregisseur Christoph Hagel kommt mit der Red Bull – Flying Bach Show im Rahmen ihrer Welttournee am Freitag, 30.8. um 20 Uhr in die Arena Trier. Zum 40-jährigen Jubiläum des JTI-Werkes Trier, Hauptsponsor des Mosel Musikfestivals, sehen die Zuschauer eine tänzerische Neuinterpretation der ersten 12 Präludien und Fugen aus Johann Sebastian Bachs „Wohltemperierten Klavier“.

Am 1. September gastiert mit dem Artemis-Quartett und seiner neuen Primaria Vineta Sareika ein Ensemble in Kloster Machern, Bernkastel,-Kues, das zur Weltelite der klassischen Musik zählt. Weitere kammermusikalische Höhepunkte im Barocksaal von Kloster Machern sind die Auftritte von Geigenvirtuosin Alina Pogostkina und ihren Kammermusikpartnern am 8. September, dem „Magier der Harfe“ Xavier de Maistre am 15.9. und dem Shootingstar der aktuellen Saison, Countertenor Valer Sabadus am 20.9. Der Echo-Klassik-Preisträger widmet sich an diesem Abend dem Opernkomponisten Georg Friedrich Händel. Gemeinsam mit dem Ensemble Lyriarte präsentiert er Arien „im Taschenformat“, aus vier verschiedenen Händel-Opern.

Er ist der Asket und der Messias unter den Kabarettisten. Hagen Rether plaudert am Piano kurzweilig-intelligent und hochpolitisch am Samstag, 7. September im Theater Trier.

Tags darauf erklingt dann Bachs Hohe Messe in h-Moll mit dem renommierten Barockorchester L’arpa festante, dem Trierer Domchor und internationalen Solisten unter der Leitung von Stephan Rommelspacher im Hohen Dom zu Trier.

Nachts im Museum wandelt kein Geringerer als der frischgekürte Echo-Klassik Preisträger 2013, Joel Frederiksen zusammen mit seinem Ensemble Phoenix. „Requiem for a Pink Moon“ heißt ihr Programm, das die beschauliche Ruhe des Rheinischen Landesmuseums Trier am 14.9. mit wunderbar profunder Bassstimme und den Klängen von Lauten, Theorben und Viola da Gamba erfüllt.

Am Freitag, dem 20.9. ist dann Paganini zu Gast beim Kurfürsten im Rokokosaal des Palais in Trier. Zu einer Soiree mit den beiden Virtuosen Vahid & Dorothy Khadem-Missagh (Violine und Klavier) lädt das Österreich Forum Trier e.V. zusammen mit dem Mosel Musikfestival ein.

In ihrer 10-jährigen Bandgeschichte hat VIVA VOCE so ziemlich alles ausprobiert, was musikalisch ohne Instrumente möglich ist. Mit Erfolg! Die Träger des Bayerischen Kulturpreises zählen mit lupenreiner Intonation und perfektem Satzgesang zu den Popstars der A-Cappella-Szene. Am 27.9. geben sie ihr Debüt in der Mosellandhalle Bernkastel-Kues.

Ein außergewöhnliches Konzertformat ist mit „Salve Mosella“ zu Gast in der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Neumagen-Dhron. Am 29.9. rezitiert dort Prof. Paul Dräger das unsterbliche Preislied des römischen Dichters Ausonius (310-395) auf die Mosel und die Musiker vom luxemburgischen Streichquartett Les Musiciens untermalen dies mit ebensolchen Preisliedern deutscher, französischer und luxemburgischer Komponisten, die zum Lob der Mosel geschrieben wurden.

Die Unvollendete, das berühmte Werk Franz Schuberts und seine Messe in As-Dur setzen dann am Tag der Deutschen Einheit, 3.10., den Schlussakkord unter die Saison des Mosel Musikfestivals 2013. Interpreten des Abends in der Konstantin-Basilika Trier sind der Trierer Bachchor, Johanna Winkel – Sopran, Gundula Schneider – Alt, Andreas Karasiak – Tenor, Klaus Mertens – Bass und L’arpa festante München unter der Leitung von Martin Bambauer.

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