Leichter Rückgang bei Erstklässlern zu erwarten

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    TRIER/MAINZ. In dieser Woche beginnt für viele Kinder der „Ernst des Lebens“ mit der Einschulung. In Trier zeichnet sich ein leichter Rückgang bei den ABC-Schützen ab: Bis März wurden ohne die Grundschule Paulin 743 registriert, 2012 waren es 809. Die endgültigen Zahlen für 2013 liegen in etwa zwei Wochen vor. Die Entwicklung in den einzelnen Grundschulen kann aber sehr unterschiedlich ausfallen.

    Bei der Gesamtzahl der an den Grundschulen unterrichteten Kinder war in den letzten beiden Jahren ebenfalls ein leichter Rückgang festzustellen: Im Spätsommer 2011 waren es 3286, ein Jahr später 3242. Ähnlich sieht es in den weiterführenden Schulen aus: 2011 lag die Gesamtzahl bei 8987, ein Jahr später waren es 8717. Auch hier liegen die genauen Daten für 2013 erst in etwa zwei Wochen vor. Bei den Schülerzahlen 2012 gab es eine klare Rangfolge: Das AVG lag mit 1076 an der Spitze, knapp dahinter das MPG (1046) und das HGT (1022). Die anderen weiterführenden Schulen folgen mit klarem Abstand.

    In dem für 5,3 Millionen Euro sanierten und modernisierten Ambrosius-Gebäude werden jetzt Grundschüler aus Trier-Nord und Kürenz unterrichtet. Die Schließung der dortigen Grundschule ist eine Konsequenz des vom Trierer Stadtrat beschlossenen Schulentwicklungskonzepts. Das Einweihungsfest im Ambrosius-Gebäude findet am 12. September statt.

    Neben der noch laufenden AVG-Sanierung standen in den Ferien weitere Projekte an: An der Nelson-Mandela-Realschule plus (Kaiserstraße) wurden neun Klassenräume renoviert. An der Grundschule Zewen standen neben der Verbesserung des Brandschutzes unter anderem der Einbau einer Mensa plus Küche sowie die Herrichtung eines Mehrzweckraums auf dem Programm. In Irsch gibt es jetzt eine Außentreppe als zweiten Rettungsweg. Derzeit beginnen außerdem die Vorbereitungen für die Einschulungen 2014. Im September laufen die Anmeldefristen an den einzelnen Trierer Grundschulen.

    Bei der Beteiligung an den Schülertransportkosten wird die bisherige Regelung fortgeführt. Für die Übernahme gilt eine Grenze von zwei Kilometern für Grundschüler und von vier Kilometern für ältere Kinder und Jugendliche. Zudem ist eine Erstattung nur zulässig, wenn die nächstliegende Schule besucht wird. Bei Jugendlichen in der Sekundarstufe II gelten außerdem Obergrenzen beim Elterneinkommen.

    In der rheinland-pfälzischen Schullandschaft macht sich insgesamt der demographische Wandel schon bemerkbar. Nach Angaben des Mainzer Bildungsministeriums gibt es aktuell rund 548.000 Schüler, fast 9500 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Erstklässler sank um 600 auf rund 32.400. (Quelle: Rathauszeitung)

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