Wieder kein Sieg für die Eintracht

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TRIER. Drei Spiele, vier Punkte – das ist nicht der Start in die Regionalliga-Saison 2013/14, den man sich bei Eintracht Trier gewünscht hatte. Besonders weh tut, dass auch im zweiten Anlauf kein Heimsieg gelang. Gegen die 2. Mannschaft des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern reichte es für die 05er nur zu einem 0:0.

 

Es ist eine Binsenweisheit, dass im Sport nicht immer der Beste gewinnt und auch, dass man sich für ein Chancenplus nichts kaufen kann. Dennoch soll der Fairness halber erwähnt sein, dass sich die Blau-Schwarz-Weißen etliche Chancen erspielten, sie aber, teils auch mit Pech, nicht in Tore ummünzten. So war nachvollziehbar, dass sich Trainer Roland Seitz „verärgert über das Ergebnis“ zeigte.

Schon zur Pause konnten die Pfälzer sich bei Glücksgöttin Fortuna und ihrem Torwart Marius Müller bedanken, dass „die Null stand.“ Denn die Hausherren bestimmten nicht nur die Partie, sondern erspielte sich mit zunehmender Dauer auch immer mehr und auch klarere Chancen. Allein zwischen der 35. Minute und der Halbzeitpause hing die Trierer Führung förmlich in der Luft. Bei Marco Quotschallas Schuss rettete der Keeper glänzend (37.), dann war das Aluminium auf seiner Seite, als ein Kopfball von Michael Dingels an den Pfosten prallte (38.).   Dann scheiterte auch Sylvano Comvalius – einmal an Müller, dann an Verteidiger Sascha Mockenhaupt, der für seinen schon geschlagenen Schlussmann auf der Linie klärte.

Aber noch war nicht Pause. Der fahrlässige Umgang mit den eigenen Möglichkeiten wäre fast zum Bumerang geworden. Bei einer Rettungsaktion nach einem Lauterer Konter traf Eintracht-Torwart Andreas Lengsfeld im Strafraum zwar den Ball aber auch den Mann. Der Lauterer Jan-Lukas Dorow nannte die Aktion „einen klaren Elfmeter“, Lengsfeld bestritt dies natürlich. Zur Beruhigung der Gemüter ging es erst einmal in die Pause.

Der große Schwung war bei der Eintracht nun dahin. Jetzt hatten die „Kleinen Roten Teufel“ die besseren Möglichkeiten. Lengsfeld behielt im Duell Eins-gegen-Eins gegen Ricky Pinheiro  die Oberhand, dann scheiterte Dorow mit einem Heber an Triers Torwart (77.).

FCK-Coach Konrad Fünfstück monierte: „Wir sind zu spät mutig geworden. In der ersten Halbzeit haben wir zu viel zugelassen.“ Triers Angreifer Sylvano Comvalius stellte fest: „Wir haben eigentlich alles richtig gemacht, nur keine Tore geschossen. Aus den beiden nächsten Auswärtsspielen müssen mindestens vier Punkte her.“

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