Die Sehnsucht nach dem Heimsieg

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TRIER. Am morgigen Samstag (14 Uhr, Moselstadion) soll nach dem klaren 3:0-Erfolg beim SVN Zweibrücken nun auch der erste Heimsieg der Regionalligasaison 2013/14 für die Jungs von Trainer Roland Seitz her. Dass das gegen den 1.FC Kaiserslautern II alles andere als eine leichte Aufgabe wird, sollte trotz des mäßigen Saisonstarts der Roten Teufel klar sein. Seitz erwartet einen spielstarken Gegner.

 

 

„Ich lasse mich von dem schwachen Saisonstart der Lauterer nicht täuschen. Gegen Kassel traten sie lange Zeit dominant auf, führten mit 2:0 und hatten Chancen das 3:0 zu erzielen. Das wird eine interessante Partie“, verriet Seitz auf der Pressekonferenz am Freitag. Lautern rangiert mit derzeit nur einem Punkt aus zwei Spielen auf dem 14. Platz und damit vier Plätze hinter dem SVE, der ebenfalls erst zwei Saisonspiele bestritten hat. Die Pfälzer, die in der letzten Spielzeit eine starke Rückrunde spielten, können auf einen großen Spielerstamm aus der vergangenen Saison zurückgreifen. Für Seitz ein Vorteil: „Acht oder neun Spieler sind identisch mit der Elf beim 0:0 Ende April und das war trotz des Ergebnisses ein sehr attraktives Spiel. Ich erwarte eine ähnliche Partie.“

Erfreulich: Seitz kann – von den Langzeitverletzten abgesehen – auf den kompletten Kader zurückgreifen. Matthias Cuntz ist nach seiner leichten Gehirnerschütterung wieder seit Mittwoch im Training. Lediglich Steven Kröner ist gesperrt und steht nicht im Kader. Wer neben Cuntz auf der Sechs spielen wird, ließ Seitz offen. Sowohl Fahrudin „Faz“ Kuduzovic, als auch Christopher Spang können sich berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz als Kröner-Ersatz machen.

Je nachdem, wer an der Seite von Cuntz aufläuft, ändert sich die taktische Ausrichtung. „Wir haben da viele Möglichkeiten. Mal sehen, wer am Samstag beginnt“, wollte der Cheftrainer noch keine Auskunft über die Aufstellung geben. Kuduzovic selbst war nach den bisherigen Kurzeinsätzen enttäuscht, Probleme gebe es aber nicht, lässt Seitz verlauten. „Klar ist Faz enttäuscht, aber er muss sich taktisch besser einbinden. Er will halt immer alles machen. Am liebsten würde er den Abstoß machen, den Ball mit der Brust annehmen, ihn anschließend reinflanken und selbst reinköpfen“, scherzte Seitz und fuhr fort: „Aber klar ist, dass  er weiterhin Gas geben und zu seinen alten Stärken finden muss. Dann kommt auch seine Chance wieder.“

Einsatzgarantie für Anton – Sinkala weiterhin auf der Wunschliste

Sicher ist hingegen, dass Christoph Anton von Beginn an spielen darf. Nach dem starken Auftritt in Zweibrücken und in den vergangenen Trainingseinheiten bekommt der 22-Jährige eine Einsatzgarantie. „Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass er mehr Torgefahr ausstrahlt“, sieht sein Coach dennoch Raum für Verbesserung. Vielleicht erzielt der Youngster aus Schoden ja schon am Samstag sein erstes Saisontor.

Nichts Neues hingegen im Fall Andrew Sinkala. Seitz betonte abermals den sportlichen Wert des bundesligaerfahrenen Spielers, das Heft des Handelns liegt jetzt aber bei Geschäftsführer Dirk Jacobs. „Es geht nun noch um finanzielle Dinge, die geklärt werden müssen“, ließ Seitz durchblicken. Gegen den FCK muss es aber der bisherige Spielerstamm richten. „Dann werden wir sehen, ob wir gegen Zweibrücken wirklich so gut, oder der Gegner an diesem Tag so schwach war.“ (cw)

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