Heimische Oberligisten prüfen die Aufsteiger

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SALMROHR/MEHRING. Nach den Siegen am vergangenen Dienstag ist der FSV Salmrohr im Soll, der SV Mehring sogar leicht darüber. Für beide Teams gilt es, am fünften Spieltag der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar an diesem Wochenende die gute Ausgangsposition auszubauen oder zumindest zu wahren.

Der FSV tritt gegen den FC Hertha Wiesbach an (Samstag, 15.30 Uhr, Salmtalstadion), der von Salmrohrs Coach Patrick Klyk vor der Saison als potenzieller Geheimtipp angesehen wurde. Dass die Gäste diesen Vorschusslorbeeren noch nicht gerecht werden konnten, liegt an ihrer bisher eklatanten Auswärtsschwäche: 1:6 in Betzdorf, 0:4 in Ludwigshafen. Dies wiederum führt Klyk darauf zurück, dass dem Aufsteiger mit Patrick Agermann und Torwart René Paul zwei Stammkräfte fehlten, „die sie nur schwer ersetzen können.“ An den bisherigen Resultaten auf fremden Plätzen will Klyk den Gegner aber vorsichtshalber nicht messen. Gleichwohl hat er einen Wunsch: „Von mir aus können wir dieses Mal ruhig nicht so gut spielen, wie in den letzten Heimspielen, dafür aber gewinnen.“ Auf den ersten Dreier im eigenen Stadion warten die Salmtaler nämlich noch, die auch wieder auf Fabio Fuhs zurückgreifen können, der für sein „absichtliches Handspiel“ gegen Ludwigshafen nur ein Spiel Sperre absitzen musste. Von den Langzeitverletzten steht noch kein Akteur zur Verfügung. Tobias Baier soll in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining einsteigen, Gustav Schulz ins Lauftraining. Die Genesung von Dominick Zwick wird sich noch länger hinziehen.

 

Das Gastspiel des SV Mehring bei der Spvgg. Burgbrohl (Samstag, 15.30 Uhr) gab es in gemeinsamen Rheinlandligazeiten häufig. Und es waren oft hart umkämpfte Duelle. Leicht wird die Aufgabe für die Moselaner auch dieses Mal nicht. Zwar haben die Eifeler erst einen Sieg gelandet, hatten aber auch ein hammerhartes Auftaktprogramm mit Hauenstein, Idar-Oberstein, Völklingen und Betzdorf als Gegner. Der Burgbrohler Trainer Klaus Adams ist so etwas wie ein Aufstiegsgarant, gelang ihm doch soeben nach zwei Kletterpartien mit der SG Bad Breisig jüngst die dritte mit Burgbrohl. Die Mannschaft ist nicht die eines typischen Aufsteigers. Mit Lars Bohm, der für Wirges im Vorjahr zwölf Treffer erzielte, Norman Wermes vom Regionalligisten SV Bergisch Gladbach, Lukas Püttmann von Viktoria Köln und Marius Kröner vom SV Rossbach/Verscheid hat Adams erfahrene Spieler an Land gezogen, die deutlich machen, wie schwer die Mehringer Aufgabe werden wird. Zumal das Lazarett in Mehring nicht kleiner wird. Nachdem Domenik Kohl im letzten Spiel einen Meniskusschaden erlitt, erhöht sich die Zahl der Dauerverletzten neben Dino Toppmöller und Sebastian Ting auf drei, Isaac Ageman ist noch immer nicht aus Ghana zurück. (wir)

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