Hilfe für regionale Unternehmen in der Krise

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TRIER. 154 Unternehmen hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier zusammen mit der KfW-Mittelstandsbank seit der Einführung des Krisenmanagements „Runder Tisch“ im Jahr 2000 aus einer Krise geholfen.

„Hinter der Erfolgsquote von über 70 Prozent stehen etwa 1 000 Arbeitsplätze, die in der Region auf diese Weise erhalten werden konnten“, berichtet Raimund Fisch von der IHK Trier.

Besonders das verarbeitende Gewerbe (40 Prozent) und der Dienstleistungssektor (30 Prozent) nehmen den „Runden Tisch“ verstärkt in Anspruch. Der Handel (25 Prozent) und sonstige Unternehmen (5 Prozent) stellen die übrigen Teilnehmer. „Die häufigsten Ursachen für Unternehmenskrisen sind hohe Kostenbelastungen, Absatzprobleme, Forderungsausfälle und Managementprobleme“, sagt Fisch.

Ziel des KfW-IHK-Projekts ist es, Unternehmen fachlich zu unterstützen und den Betrieb vor der Insolvenz zu bewahren. Berater decken die Schwachpunkte des Unternehmens auf und entwickeln einen konkreten Aktionsplan zur Bewältigung der Krise. Steuerberater, Vertreter der Hausbank, Sozialversicherungsträger und gegebenenfalls Mitarbeiter des Finanzamts oder andere Gläubiger werden an einen Tisch gebracht. Die IHK dient als Projektbegleiter und -kordinator.

Kontakt: IHK Trier, Raimund Fisch (Tel.: 06 51/97 77-5 20, Fax: -5 05, E-Mail: fisch@trier.ihk.de (red/pm)

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