Schneiders Reise ist zu Ende

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TRIER. Er war der Publikumsliebling des 27. Bitburger Tennis-Grand-Prix auf der Anlage des TC Trier am Moselstadion. Er bot begeisterndes Tennis, erfrischend, unbekümmert und meist ganz untypisch für den in Trier angebotenen Bodenbelag Sand. Vincent Thierry Schneider ist zum Bedauern der Trierer Tennisfans im Viertelfinale ausgeschieden.

Der 17-Jährige, der in der Regionalliga für BASF Ludwigshafen spielt, hatte die ihm vom DTB zugedachte Wildcard weidlich ausgenutzt und im Feld der Etablierten für mächtig Furore gesorgt. Sein Ausscheiden hätte der Trierer Philipp Schehadat verhindern können, der Schneiders Gegner, den Bulgaren Petar Trendafilov in der 1. Hauptrunde schon in der Tasche und nach gewonnenem 1. Satz beim Stand von 5:1 Matchball hatte, dann aber noch unterlag. Und so kam es, dass Schneider überhaupt auf Trendafilov treffen konnte. Das Endresultat: 4:6, 4:6. Dennoch wird Schneider Trier, und Trier ihn in guter Erinnerung behalten.

Schon vor dem Halbfinale steht fest, dass nur ein Gesetzter im Endspiel stehen wird, denn in der Vorschlussrunde treffen der an Nummer Eins gesetzte Belgier Yannick Mertens und der an 6 geführte Bulgare Tihomir Grozdanov gegenüber. Mertens hatte mit dem Deutschen Matthias Wunner etwas mehr Mühe als zuvor und musste nach gewonnenem ersten Satz (6:4) im zweiten beim 7:6 (3) erstmals in diesem Turnier über den Tie-Break gehen. Sein Gegner Grozdanov setzte sich gegen den Brasilianer Ciao Zampieri mit 6:4, 6:4 durch. Schneider-Bezwinger Trendafilov gekommt es mit Kevin Kaczynski zu tun – wie Schneider dank einer Wildcard ins Hauptfeld gerutscht. Der 19-Jährige kämpfte seinen Landsmann Ivo Mijic mit 7:5, 7:5 nieder.

Achtelfinale, Einzel: Yannick Mertens (Nr. 1/Belgien) – Matthias Wunner (Deutschland) 6:4, 7:6; Tihomir Grozdanov (Nr. 6, Bulgarien) – Caio Zampieri (Brasilien) 6:4, 6:4:, Petar Trendafilov (Bulgarien) – Vincent Thierry Schneider (Deutschland) 6:4, 6:4; Kevin Kaczynski – Ivo Mijic (beide Deutschland) 7:5, 7:5;

Viertelfinale Doppel: Miguel-Angel Reyes-Varela (Mexiko)/Ricardo Urzua-Rivera (Nr. 1/Chile) – Andrei Soltoianu (Moldavien)/Igor Zubov (Russland) 6:2, 6:4; David Skoch/Jan Zednik (Nr. 4/beide Tschechien) – Jannis Kahlke/Christoph Negritu (beide Deutschland) 6:2, 6:1; Gustavo Gomez Buyatti (Argentinien)/Kirill Nasonov (Russland) – Juan-Pablo Amado (Argentinien)/Ciao Zampieri (Nr. 3/Brasilien) 6:3, 6:1; Constantin Belot/Davy Sum (beide Frankreich) – Anton Domaschenko/Philipp Schehadat (beide TC Trier) 6:1, 6:3

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