Sommer, Sonne, Technobeats – Schweißtreibender „Electronic River“

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TRIER. Die Organisatoren des Musikprogramms beim diesjährigen Zurlaubener Heimatfestes boten auch den Freunden der elektronischen Tanzmusik wieder beste Unterhaltung. Zum dritten Mal in Folge fand die Veranstaltung „Electronic River“ statt. Erstmals outete sich dabei auch Petrus als Technofan. Nach zwei Regenjahren schenkte er den „Machern“ des Electronic River bei der dritten Auflage einen wunderschönen Sommertag mit Temperaturen bis zu 28 Grad im Schatten. Neben dem Wetter sorgten das namhafte Line-Up und das einzigartige Ambiente für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Es war „High Noon“, als der „Electronic River“ startete. Und schon zu diesem Zeitpunkt hatten sich viele Besucher auf dem Hang des vor der Moselbühne niedergelassen – und es sollten bis in den späten Abend immer mehr werden. Beim Start stand die Sonne fast noch im Zenit. Es war schweißtreibend, aber offensichtlich für die Liebhaber dieser Musikrichtungen kein Grund, diesem Ereignis fernzubleiben. Gewappnet mit einem kühlen Getränk und einer Tube Sonnencreme sollten auch die heißen Nachmittagsstunden überstanden werden. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten ihren Bewegungsdrang nicht mehr unterdrücken konnten und zu den hämmernden Bässen von Bruno, einem DJ der Timeless Crew, ausgelassen tanzten.

Kerstin und Julia (beide 25 Jahre) aus Trier waren zum ersten Mal beim „Electronic River“. Anders als in den Vorjahren „haben wir uns den Termin frühzeitig frei gehalten.“ Sie haben es nicht bereut, sind sogar regelrecht begeistert: „Es gefällt es uns sehr gut, auch wenn es etwas kühler sein könnte. Aber wir wollen uns nicht beschweren. Wir rocken hier bis zum Feierabend.“

Thomas aus Ehrang ist regelmäßig auf Elektroveranstaltungen. Stolz zeigte er sein rechtes Handgelenk, das mit Festivalbändchen übersät ist. „Ich bin mehrmals pro Jahr auf Technoveranstaltungen. Dieses Jahr freue ich mich am meisten auf das Nature One in Kastellaun“, sagte Thomas. „Den Electronic River erlebe ich jetzt schon zum dritten Mal in Folge. Am meisten freue ich mich auf  Tocadisco. Die habe ich schon oft live gesehen“, so der Technofan weiter.

„Tocadisco“ war eines der gestrigen Highlights. Der DJ und Produzent aus Berlin versorgte die Gäste mit einer Mischung aus House, Minimal House und Tech House. Der zweite Main-Act war das Stuttgarter DJ-Duo „Turntablerocker“. Sie heizten den Besuchern mit einer Mischung aus melodischen und basslastigen Songs ein.

Kurz vor Mitternacht leerte sich das Zurlaubener Ufer allmählich. Viele pilgerten Richtung VillaWuller, wo die After-Hour-Party gefeiert wurde. Andere wollten nur noch nach Hause. „Es war ein wunderschöner Tag. Jetzt wollen wir aber nur noch ins Bett“, sagten Angelika (21 Jahre) und Johanna (26 Jahre) aus Trier.

Mit einem starken Line-Up und schönem Wetter stellten die Veranstalter des „Electronic River“ eine tolle Party auf die Beine, die den meisten Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Matthias Sonnen, der seit 28 Jahren das Programm auf der großen Bühne gestaltet und finanziert, war mit gerade mit dem Sonntag sehr zufrieden. „Das war der mit Abstand beste Sonntag seit den glorreichen Zeiten eines Irvin Doomes & The Nightbirds.“ Sonnen spricht von „mindestens 15 000 Besuchern allein beim Electronic River“, und dankt in diesem Zusammenhang den Sponsoren CityRadio, Bitburger, Sparkasse und Lokalo für ihre Unterstützung.

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