„Milliunen Leit“ in Zalaawen – Einlass-Stopp wegen Überfüllung

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TRIER. Das Zurlaubener Heimatfest hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Dieses Prädikat muss man der Party an der Mosel zumindest am Samstag zugestehen. Auch bei seiner 58. Auflage strömten die Menschen zum Moselufer. Höhepunkt des Abends war das Großfeuerwerk um 23 Uhr.

Bei insgesamt friedlicher Stimmung angesichts der ungeheuren Menschenmassen, die nach „Zalaawen“ strömten und im Gegensatz zum Vorjahr erstklassigem Sommerwetter ließ es sich auf der Festmeile gut feiern. Kurz bevor der erste Böller das Feuerwerk eröffnete, war am oberen Ufer, wo sich besonders viele Menschen drängten, weil der Damm optimale Sicht auf das Spektakel garantiert, Schluss mit lustig. Die Zugänge wurden von der Security gesperrt – der Zugang war nur noch auf dem Fußweg unter der Brücke möglich. Auf der Brücke war das Gedränge so groß, dass man um deren Standfestigkeit bangen musste.

Das Feuerwerk erfüllte denn auch in punkto Qualität alle Erwartungen – es gab aber in der traditionsreichen Geschichte des Festes schon längere Shows als in diesem Jahr. Nach 13 Minuten war der letzte Böller verklungen, das letzte Licht am Himmel erloschen.

Jetzt wurde es etwas angenehmer rund um die große Bühne am unteren Moselweg – mit anderen Worten: mit etwas Mühe und Geduld gab es ein Durchkommen für das bunt gemischte Publikum aus allen Altersklassen. Die erstklassige Coverband „24thFrame“ ließ sich von der tollen Stimmung auf proppevollen Hang mitreißen – bessere Stimmung können sich Künstler für ihre Auftritte nicht wünschen. Sie hatten sich diese Begeisterung aber auch verdient. Besonders der Gesang von Carlo Fullana überzeugte.

Es ist aber auch in Zurlauben nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“. Wie in jedem Jahr sorgen Scherben durch weggeworfene, oder heruntergefallene Flaschen und Gläser für Verletzungsgefahr und bescheren den Veranstaltern und dem Betreiber des Musikprogramms eine lange Nacht. Denn die komplette Wiese des Damms wird bis zum nächsten Tag wieder von Gläsern, Flaschen und Scherben befreit.

Ein bekanntes Problem ist auch das der sanitären Anlagen. Solche Menschenmassen, wie sie beim Moselfest auf sehr begrenzten Raum zu finden sind, stellen die Festveranstalter und Standbetreiber vor ein wohl unlösbares logistisches Problem. Dass Frauen aus lauter Verzweiflung die Männertoiletten nutzen, ist jedenfalls nicht die beste Lösung. (wir)

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1 KOMMENTAR

  1. Es ist nur eine frage der zeit bis ,ob dieser seltsamen Anordnung von diversen Ständen , mal was schlimmes passiert! Unten am Ufer steht ein weinstand und ein Bierstand mitten in die Straße hinein ! Durchfahrtsbreite noch nicht mal 3 Meter . Dasselbe oben vor der Ente , dort steht an diesem absoluten Nadelöhr ein Bierstand halb auf der Straße , da ging gestern absolut nix mehr!!!! Na ja muss wohl erst was passieren!

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