Der Countdown läuft

0

TRIER. Morgen fällt der Startschuss zum 58. Zurlaubener Heimatfest. Tradition schützt nicht vor Innovation lautet das Motto bei der 2013er-Auflage. Nachdem das musikalische Programm am Sonntag mit der Neuaufnahme des „Electronic River“ am dritten Tag des Festes total umgekrempelt wurde, geht man in diesem Jahr auch montags einen anderen, einen neuen Weg. Trierer Bands, Singer & Songwriter bestreiten den musikalischen Part am letzten Festtag.

lokalo stellt die Gruppen, die am Montag auf der Festbühne am Moselwanderweg auftreten in der Reihenfolge ihres Aufretens am kommenden kurz vor:

20 Uhr, Vandermeer

Vandermeer bieten ihrem Publikum sowohl treibendes Tanzgut als auch ergreifende Emotion. Intelligentes, aber gleichzeitig anrührendes Songwriting trifft spannende Arrangements auf bombenfester Grundlage. Zurzeit hat sich Vandermeerins Studio zurückgezogen und arbeitet an Ihrem Debutalbum, welches erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform www.startnext.de finanziert wurde und demnächst erscheinen soll. Die EP „all is fair in love and war“ steht zum Download unter www.vandermeer.bandcamp.com zur Verfügung, neben „all is fair in love and war“ finden sich auf der EP auch „sunshine friends“ und „untold stories“. Vandermeer sind Harmke van der Meer (Gesang), Keys Florian Stiefel )(Gitarre), Tom Rüdell (Bass) und Jörg Becker (Drums).

„Im Vordergrund steht aber Harmke van der Meer. Ihr möchte man jede Silbe glauben, die sie singt: eindringlich, aber nicht aufdringlich.“ (Trierischer Volksfreund)

21 Uhr: Nico Mono & Band

Ob Festivalbühne oder spontan auf der Straße, beim Mixing neuer Songs oder mit dem Notizblock im Supermarkt – als Self-Made Man schreibt, spielt und produziert Nico Mono überall Musik. Stilistisch lassen Oasis, Bosse oder Clueso beste Grüße ausrichten. Der Songwriter schafft „Musik mit Ohrwurmqualität, teils akustisch, teils rockig arrangiert. Seine markante Stimme bringt der Sänger sowohl in englischen als auch deutschen Texten zum Einsatz und legt dabei Wert auf Melodie und Tiefgang“, titelte der Trierische Volksfreund. Seine Lieder sind so bunt wie das Leben. Der Wahltrierer erzählt von Kommunikationsproblemen: „Meinen ist nicht das, was am Ende übrig bleibt“ (Titel: Was am Ende übrig bleibt), oder  postuliert eine Absage an die Fesseln gesellschaftlicher Erwartungshaltungen: „Terminkalender randvoll, Optimum Maximum, ich rationalisier‘ mich selbst“ (Designerleben).  Dem hingegen versprühen Songs wie „Zimmer“ oder „Perfect moment“ pure Leichtigkeit. „Ein leeres Zimmer, das bietet so viel Raum (…) mach ich´s bunt, lass ich´s grau, mal schauen.“

Im vergangenen Jahr eroberte der Singer/Songwriter angesagte Clubs, gewann drei Contests und brachte obendrauf sein in Eigenregie erstelltes Debütalbum „Designerleben“ heraus.  Das Online Magazin Festivalisten.de lobte es als „ein Album, welches vielseitig ist ohne Kompromisse einzugehen.“ Damit im Gepäck geht Nico Mono mit seiner Band – Sascha Faust (Bass), Sebastian Klipp (Drums) und Parwez Paryani (Leadgitarre) – 2013 deutschlandweit auf „Optimum-Maximum-Tour“!

22 Uhr: Herr Berlin

Herr Berlin hören erinnert an eine lange Autofahrt mit einem guten Rock-Radio-Sender, den es so leider nicht gibt. Intelligenter Indierock mit einem Faible für Melodien und Songs, die länger bleiben wollen und können. Herr Berlin ist authentisch, mit einer klar definierten Idee von Rockmusik, aber immer auch auf der Suche, ohne ratlos zu klingen. Herr Berlin gibt es seit August 2012, in der Band spielen Florian P. Stiefel (Bass und Gitarre), Flextronic (Schlagzeug) und Jimi Berlin (Gesang, Gitarre). Der Triererische Volksfreund urteilte: „Herr Berlin steht für anspruchsvollen Rock mit Haltung und mit deutschen Texten, die man sich auch mal guten Gewissens mit Edding an die Wohnzimmer-Wand malen kann.“

23 Uhr: My first robot

Fette Synthies sind gern genommen, Rock-Gitarren auch, dazu eingängige Melodien, die mal laut „Pop“ schreien und mal in zarter Melancholie flirren. Wenn dann noch Breakbeats reindürfen, ein Theremin surrt, vor „Hymn for the Loveless“ Schnaps von der Bühne verschenkt wird und immer wieder getanzt werden darf, sind ziemlich sicher „My First Robot“ am Werk, Triers Electropoprock-Perlen. „Großartige Songs mit viel Herzblut, Electroschnipseln und Indietouch“, so lobte das Online-Magazin 16vor das Debütalbum „Earth Calls“. Nach einem halben Jahr Konzert-Pause – die Band arbeitete an Songs für das zweite Album – ist das Quartett in Zurlauben erstmals wieder live zu erleben.

Die Texte wurden lokalo von den Bands und vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. (red/wir)

Jetzt lokalo liken und alle aktuellen News rund um Trier und die Region, inklusive Luxemburg, sofort sehen und KOSTENLOS lesen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.