Die ersten Bälle fliegen am Sonntag

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TRIER. Mit dem 27. Bitburger Tennis Grand Prix auf der Tennisanlage des TC Trier am Moselstadion, startet am Wochenende der sportliche Höhepunkt der Jubiläumssaison des größten rheinland-pfälzischen Tennisclubs. 125 Jahre wird der 620 Mitglieder starke Verein in diesem Jahr alt, der mit 21 Tennisplätzen und weiteren inzwischen umgebauten Anlagen (Kinderspielplatz, Padel-Anlage, Beachvolleyball, Boule) nicht nur ideale Möglichkeiten für ein großes Turnier sondern auch ein optimales Angebot für die gesamte Familie bietet.

Von den bis dato gemeldeten Spielern des Hauptfeldes hat bisher keiner abgesagt. „Das geht jetzt nur noch mit Krankheit oder Verletzung“, sagt Turnierdirektor Markus Grundhöfer. Dass Spieler immer zu mehreren Turnieren melden, hat einfach den Grund, dass es weltweit zeitgleich ein Dutzend Veranstaltungen gibt, die ebenfalls mit 10 000 Dollar dotiert sind. Da die Spieler nicht wissen, in welcher Ecke der Welt sie sich gerade befinden, wenn sie bei einem Turnier ausscheiden, wird vorsorglich bei mehreren gemeldet.

Es gilt nämlich, mit den Finanzen zu haushalten. Während die Topstars der Szene Millionen scheffeln, ist der Kampf nach oben mühsam und niedrig dotiert. Da hilft es schon, statt ein paar tausend Kilometern nur ein paar hundert zu fahren. Nicht von ungefähr fuhr Dustin Brown, der kürzlich in Wimbledon in die 3. Runde kam, jahrelang mit einem VW-Bully durch die Gegend.

Ab Sonntag wird nun wieder das typische „plopp, plopp, plopp“ auf den bestens präparierten Sandplätzen des TCT zu hören sein. Am Samstag müssen sich die Spieler zunächst anmelden, dann wird die Auslosung vorgenommen und sonntags startet dann die Qualifikation, aus der sich acht Spieler noch ins Hauptfeld kämpfen können.

Die Setzliste: Nr. 1 Yannick Mertens (Nr. 282 der Weltrangliste/Belgien), Nr. 2 Nils Langer (Nr. 327/Deutschland), Nr. 3 Pablo Galdon (Nr. 347), Nr. 4 Juan Pablo Amado (Nr. 388/beide Argentinien), Nr. 5 Miguel-Angel Reyes-Varela (Nr. 407/Mexiko), Nr. 6 Jerome Inzerillo (Nr. 557), Nr. 7 Davy Sum (Nr. 591/beide Frankreich), Nr. 8 Prajnesh Gunneswaran (Nr. 630/Indien)

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