UNIversum – die neue Uni-Zeitung

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TRIER. Darauf hat die Universität Trier lange warten müssen. Rund drei Jahre nach dem Ende der Uni-Zeitung „Neue Universal“, die über mehr als zwei Jahrzehnte das studentische Informationsmedium war, wagt eine Gruppe von Studenten den Neuanfang. „UNIversum Trier“ heißt das neue Produkt und kommt nicht nur in neuem Design, sondern auch mit einer neuen Konzeption in der nächsten Woche mit der Erstausgabe auf den Markt.

„Wir denken, dass die Zeit reif ist, einen neuen Versuch zu starten“, sagt Herausgeber Tobias Schneider, „es gibt zwar noch den Blog TrUNews, aber der ist ja als Online-Medium einerseits eher was für aktuelle und auch hochschulinterne oder –politische Themen. Wir wollen andere Schwerpunkte setzen.“ Schneider, der selbst auch noch im Blog involviert ist, will sich bei der UNIversum auf die Aufgaben als Herausgeber beschränken, seit Dienstag gibt es ein Redaktionsteam. Gewählte Chefredakteurin ist Anna-Elisabeth Rissel: „Wir sind uns darin einig, dass wir eher unterhaltsame, bunte Themen bieten wollen, was natürlich nicht heißt, dass es nicht auch mal ernst oder kritisch sein darf. Aber in erster Linie sehen wir uns als „Lifestyle-Magazin.“

Das ehrgeizige Ziel: Drei bis vier Printausgaben pro Semester. Das alles bewältigt derzeit ein Sextett an Redakteuren – unentgeltlich. Vielleicht mit ein Grund, weshalb das Team auch noch so klein ist. Rissel, die Germanistik und Soziologie studiert: „Natürlich wird alles, was wir veröffentlichen. gemeinsam entschieden. Wir haben uns vorgenommen, in jeder Ausgabe ein Schwerpunktthema in den Mittelpunkt zu stellen.“ Das Redaktionsteam ist aktuell eine Ansammlung „von eierlegenden Wollmilchsäuen“ merkt die Studentin augenzwinkernd an. Es drängt sich geradezu auf, dass das Thema der 1. Ausgabe „Sommer 2013“ heißt.

Die 23-jährige „Chefin vom Dienst“ lädt auch ihre Kommilitonen ein, sich journalistisch zu betätigen: „Wer eine gute Idee und Spaß am Schreiben hat, der kann sich gerne bei uns melden. Wir freuen uns auch über sporadische Verstärkung.“ Die Erstausgabe ist 20 Seiten stark, in der Schlussphase der redaktionellen und layout-technischen Vorbereitung waren alle, die an der Zeitung mitarbeiten, fast täglich damit beschäftigt – unentgeltlich versteht sich. Jetzt fiebern alle, die an der Erstausgabe mitgewirkt haben, dem Erscheinungsdatum entgegen. „Mit gemischten Gefühlen“, gibt Risser zu, „mit großer Vorfreude, aber auch mit ein bisschen Nervosität.“ Na dann, Kollegen, „viel Erfolg.“ (wir)

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