Bald ist es soweit, die „Elephant Parade“ kommt nach Trier

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TRIER/SPEICHER. Bald sind auch in Trier die Elefanten los. Kunstwerke in allen Größen und Variationen aus Kunststoff und Glasfasern. Eine Besonderheit haben die Ausstellungsstücke,  sie sind bunt bemalt oder mit Mosaik verziert. Jeder ist auf seine Art und Weise einzigartig und wunderschön. 

Hinter jedem der großen Dickhäuter aus Plastik steckt eine Geschichte, die mit viel Liebe zum Detail vom Künstler auf dem Rücken des Tieres veranschaulicht ist. Sogar ein paar Prominente haben ihre Kreativität zum Ausdruck gebracht oder bringen lassen, unter anderem Otto Waalkes und Atze Schröder beteiligen sich mit zwei Elefanten an der „Elephant Parade“. Atze’s Elefant sieht ihm sogar ähnlich, denn auch er hat eine Lockenfrisur und trägt eine Sonnenbrille.

Wie könnte Elefantenvater Otto’s Elefant nur heißen? Natürlich: Ottifant!

Vom 19. Juli bis 18. Oktober werden die lustigen und wunderschönen bunten Kunstwerke in der Trierer und Luxemburger Innenstadt ausgestellt. Neben dem touristischen Aspekt geht es vor allem um eines, und zwar um die Unterstützung der Stiftung “The Asia Elephant Foundation.“ Diese Organisation setzt sich mit großem Engagement und viel Herzblut gegen das Aussterben der asiatischen Elefanten ein. Am Ende der “Elephant Parade Trier-Luxemburg 2013“ werden die Kunstwerke versteigert – der Erlös geht dann an die eben genannte Stiftung. Außerdem werden auch  Minielefanten zum Kauf angeboten. 20 Prozent aus den Einnahmen gehen ebenfalls an die Stiftung.

Ursula Bauer, eine der Künstlerinnen, hat das Kunstwerk „Elefant im Feuer“ künstlerisch gestaltet und verbindet ein ganz persönliches Erlebnis mit „ihrem“ Elefanten. Sie hat vor einigen Jahren an einer Elefantensafari in Nepal teilgenommen und erfuhr erst einige Monate später durch einen Bericht in der Zeitschrift PETA (Anm. d. Red.: People for Ethical Treatment, eine Tierschutzorganisation), welch grausame Tierquälerei diese Ritte für den Elefanten selbst sind. Die Tiere werden geschlagen und sogar mit Feuer traktiert, um ihren Willen zu brechen. Mit ihrem “Elefanten im Feuer“ will sie an diese Grausamkeiten erinnern.

Auf diesen Elefanten und auf viele mehr freuen wir uns und wüschen allen Beteiligten viel Spaß bei der großen Ausstellung. (SaFa)

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