Rollstuhlbasketball EM: Herren mit Kantersieg gegen Schweiz

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TRIER. Die deutsche Nationalmannschaft der Herren hat sich ihren Frust nach den klaren Niederlagen gegen Großbritannien und die Niederlande am Dienstag von der geschundenen Eurobasketball-Seele gespielt. Gegen die Schweiz kam die Mannschaft von Bundestrainer Nicolai Zeltinger zu einem 79:39 (16:10/33:22/53:32)-Kantersieg. Topscorer Dirk Passiwan aus Trier steuerte zu diesem zweiten Erfolg bei der EM in Frankfurt am Main 27 Punkte bei.

Von Beginn an wirkten die ING-DiBa Korbjäger wie verwandelt zur Pleite des Vorabends. Das 14:4 durch den späteren Topscorer Passiwan nach nur fünf Spielminuten war ein erstes Signal, was sich Kapitän Sebastian Wolk & Co. an diesem Tag vorgenommen hatten. Doch bis zur Pause blieben die Schweizer um ihren deutschen Nationaltrainer Stefan Donner trotz eines zwischenzeitlichen 29:14 (15.) auf Kontakt mit den Gastgebern. Im zweiten Viertel hatte seine Mannschaft um Topscorer Nicolas Hausammann (ehemals RSV Lahn-Dill) dem deutschen Druck dann aber nicht mehr viel entgegenzusetzen. Passiwans 41:24 (24.) war der Vorbote eines eindrucksvollen Schlussviertels, das der Vize-Europameister mit 26:7 für sich entschied.

„Wichtig war heute, dass wir uns auch mental zurück ins Turnier gekämpft haben. Ich bin in allen Belangen mit unserem heutigen Auftritt zufrieden, wir haben uns gute Wurfpositionen erarbeitet und in der Verteidigung aggressiv gestanden“, so Zeltinger nach der Schlusssirene. „Deutschland hat sehr gut gespielt und uns am Ende aufgrund des gestrigen Spiels nach Verlängerung ein wenig die Kraft gefehlt“, pflichtete Stefan Donner seinem Kollegen bei.

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