Moselmusikfestival: Jubiläumskonzert der Mnozil Brass

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TRIER. Mnozil Brass, ein Bläserseptett aus Wien, gratuliert sich selbst zum Geburtstag. Seit 20 Jahren spielen die Musiker bereits zusammen. Im Rahmen des Mosel Musikfestivals am Freitag, den 19. Juli um 20 Uhr gibt das Septett ein Jubiläumskonzert.

Es spielen an der Trompete: Thomas Gansch, Robert Rother, Roman Rindberger, an Basstrompete und Posaune: Leonhard Paul, ebenfalls an den Posaunen: Gerhard Füssl und Zoltan Kiss sowie an der Tuba Wilfried Brandstötter. Gespielt wird angewandte Blechmusik für alle Lebenslagen aus den letzten 20 Jahren. Kein Ton ist dabei zu hoch, keine Lippe zu heiß, keine Musik zu minder oder zu anspruchsvoll, um nicht Großartiges daraus zu komponieren. Die Musik von Mnozil Brass kann man sehen. Und die Bühnenperformance, so die Band, kann man riechen. Alle sieben Mnozils sind auf der Musikuniversität ausgebildete Musiker und mittlerweile auch vielfältig im professionellen Lehrbetrieb unterwegs, gleichzeitig aber mutig und unverschämt genug, um mit virtuosem Spiel und Komik Bühnenmomente zu schaffen, die an Monty Python erinnnern. Denn trotz oder wegen des akademischen Hintergrunds darf man Spaß haben, wenn wie im Musikkabarett gesungen und komödiantisch performt wird. Mnozil Brass setzt auf die produktive Einbildungskraft eines intelligenten Publikums. Was als Session im Wiener Gasthaus Mnozil begann, hat sich so nachhaltig im Konzertbetrieb etabliert, dass sie mittlerweile über 120 Konzerte pro Jahr weltweit geben. Nach drei erfolgreichen Operetten- bzw. Opern-Produktionen in den letzten Jahren machten sich Mnozil Brass Anfang 2013 mit einer Auftragsproduktion für die Stadt Bayreuth anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner zusätzlich einen Namen. (pm/red)

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