2. Update: DFB-Pokal: Eintracht Trier trifft auf den 1. FC Köln

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TRIER. Etwa 25 Eintracht-Anhänger hatten sich in der Vereinskneipe Null-Fünf im Moselstadion versammelt um der Auslosung zur 1. Hauptrunde des DFB-Pokals beizuwohnen. Um 18 Uhr begann die ARD-Sportschau, um 18.14 Uhr wussten die Fans wer der Gegner „ihres Vereins“ sein wird.

 

Der Rheinlandpokalsieger Eintracht Trier erwartet in der 1. Runde den „Immer-Noch-Zweitligisten“ 1. FC Köln – die Spiele sind für den Zeitraum zwischen dem 2. und 5. August angesetzt. Nach einer Panne bei der Ziehung kurz zuvor, der DFB-Justitiar musste einschreiten, weil Ex-Nationalspielerin Nia Künzer zu heftig gemischt und dabei eine Kugel in den falschen Topf befördert und eine reine Amateurbegegnung ausgelost hatte, ging alles mit rechten Dingen zu. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach legte die Halbkugeln ordentlich in die dafür vorgesehenen Schalen. Als achte Partie kam dann das Duell Eintracht Trier gegen den 1. FC Köln zustande, das es im Pokal zuletzt in der Saison 2008/09 gegeben hatte, als die Kölner im Achtelfinale im Moselstadion mit 3:0 gewinnen konnten.

„Wir sind mit dem Los zufrieden“, sagte Roman Gottschalk, als einziges Vorstandsmitglied der Eintracht bei der Auslosung anwesend, „das ist eine attraktive Paarung die uns hoffentlich auch eine gute Kulisse beschert.“ Der Rest des Vorstands und des aktiven Personals war an diesem Samstag in alle Winde zerstreut – kein Wunder, es ist Urlaubszeit. Das Training für die Eintracht zur Vorbereitung auf die Saison 2013/14 beginnt am kommenden Samstag. Das Spiel gegen den FC ist für die Eintracht „ein halbes Derby“, in dem sie auch eine beachtliche Pokaltradition zu verteidigen haben. Schon mehrfach sorgte Trier in diesem Wettbewerb für Furore. Das dickste Jahrbuch der langen Geschichte schrieben die Moselaner in der Saison 1997/98, als nach Siegen über die Spvgg. Unterhaching (2:1), den FC Schalke 04 (1:0), den Weltpokalsieger Borussia Dortmund (2.1 im Achtelfinale) und den SV Waldhof Mannheim (1:0 im Viertefinale) erst in der Vorschlussrunde Schluss war. Gegen den MSV Duisburg verlor der Außenseiter nach einem 1:1 nach Verlängerung erst im Elfmeterschießen. Immerhin hat sich die Elf von Trainer Roland Seitz schon mal eine Teilnahmeprämie von 100 000 Euro gesichert. (wir)

 

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