FWG Trier sieht die Exklusivvereinbarung mit ECE kritisch

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Bildquelle: ECE

TRIER. „Die Freien Wähler Trier (FWG) haben sich auf wesentliche Punkte verständigt, die sie ihrer Entscheidung in der Stadtratssitzung am 3. Juli 2013 zu Grunde legen werden“, sagte die Fraktionsvorsitzende Probst nach der gestrigen Sondersitzung zu diesem Thema.

Die Fraktion begrüße die Erstellung eines „Strategischen Entwicklungs- und Nutzungskonzept Innenstadt Trier 2025+ (SENI)“, um möglichst alle Beteiligten in einem offenen Dialog ins Boot zu nehmen. Jedoch müsse die Stadt Trier in eigener Verantwortung die Ziele der Stadtentwicklung definieren und begründen. Auch müsse gewährleistet sein, dass während der Umsetzung des „SENIs“ die vollständige Kontrolle bei der Stadt verbleibe, sie müsse jederzeit „Herr im eigenen Haus“ bleiben.

 

Weiterhin müsse es der Stadt jederzeit möglich sein, Ziele und Umsetzungsphasen nach den neuesten Erkenntnissen nachzubessern bzw. auch Teilprojekte nicht mehr weiter zu verfolgen, dies sollte auch in den §§ 9 und 10 (Laufzeit/Kündigung und Haftung/Sonstiges) deutlich dokumentiert werden.

Zur Umsetzung der städtebaulichen Entwicklungsziele hält die FWG-Fraktion einen offenen Wettbewerb für transparenter und zielführender als die Festlegung auf einen einzigen Anbieter, zumal die vorgenannten Punkte mit diesem Verfahren besser gewährleistet werden können.

Auf dieser Basis laden die Freien Wähler alle Fraktionen des Rates zu einem interfraktionellen Gespräch ein, um mit einem möglichst großen Konsens die anstehende zukunftsweisende Entscheidung zum Wohle der Stadt Trier zu treffen. (red/pm)

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