Herber Rückschlag für die U 19 des DFB

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NOTODDEN. Die Teilnahme der deutschen U-19-Nationalmannschaft an der Fußball-EM in Litauen (20. Juli bis 1. August) ist gehörig ins Wanken geraten.

Nach der 1:3 (1:2)-Niederlage gegen das Gastgeberland Norwegen im Iddrettsparken in Notodden und dem 1:0-Überraschungssieg von Zypern über die Niederlande, sind alle vier Gruppenteilnehmer nach dem zweiten Spieltag punktgleich. Und nur der Gruppensieger darf zur EM ins Baltikum reisen. Dass die Deutschen mit Norwegen ein stärkerer Gegner erwarten würde, als es Zypern beim 3:1-Sieg zum Auftakt war, hatte Dominik Kohr schon im Vorfeld erwartet. Der für Leverkusen spielende Trierer, der von Bundestrainer Christian Ziege erneut über die gesamte Spielzeit eingesetzt wurde, hatte „Norwegen und Holland als vermutlich stärkste Konkurrenten“ auf dem Weg nach Litauen bezeichnet. Deutschland geriet nach Treffern von Ohi Kwoeme (11.) und Martin Rönning (28.) mit 0:2 in Rückstand, den Thomas Pledl (Spvgg. Greuther Fürth) per Foulelfmeter auf 1:2 verkürzen konnte. Die Entscheidung fiel bereits kurz nach dem Wechsel, als Ole Kristian Selnaes den 3. Treffer für sein Land erzielte. Nun sind plötzlich alle vier Teilnehmer im Rennen und die DFB-Auswahl hat das Gesetz des Handelns im letzten Spiel gegen Holland am kommenden Montag nicht mehr allein in der Hand, da sie zwar wie alle Konkurrenten drei Punkte auf dem Konto hat, gegenüber Norwegen (4:3) mit 4:4 das etwas schlechtere Torverhältnis aufweist. Einen Sieg gegen Holland ist Voraussetzung, um die Eliterunde überhaupt noch als Erster beenden zu können. Ob es dann reicht, hängt von der Höhe des eigenen Erfolges und dem Resultat des anderen Spiels ab.

 

Alle Resultate des Turniers, die Terminierung der weiteren Spiele und die Tabelle gibt es auf der Internetseite www.dfb.de/index.php?id=511026

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