Infotagung gegen rechts in Wittlich

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WITTLICH. Die Infotagung „Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus? – Wir tun was! Eine Initiative für Rheinland-Pfalz“ findet am Dienstag, 11. Juni 2013 von 10 bis 16.30 Uhr in Wittlich im Feuerwehrgerätehaus Stadtmitte, Gutenbergstraße 10 statt. In Vorträgen und Workshops informieren Experten über die rechte Szene.

Dazu laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, das Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, und die Stadt Wittlich ein. Kooperationspartner ist das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz. Die Infotagung bietet neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zur heutigen Situation der rechtsextremen Szene. Sie dient zusätzlich der Förderung einer intensiven Vernetzung der in der Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus Tätigen auf lokaler und regionaler Ebene. Albert Klein, Erster Beigeordneter der Stadt Wittlich, Dr. Una Patzke von der Landeszentrale und Dr. Elke Moning-Petersen von der Uni Koblenz-Landau sprechen zur Begrüßung.

Die Referenten des Vormittages sind

Dr. Jürgen R. Winkler, Universität Mainz, zum Thema
„Prävention und Intervention gegen Rechtsextremismus“

Andreas Müller, Verfassungsschutz Rheinland-Pfalz, zum Thema „Rechtsextremismus und Jugend – Werbemethoden, Musik und Erscheinungsbild“.

Das Programm des Nachmittags bietet fünf Workshops: Vom Argumentationstraining bis zur Vorstellung rechter Auswüchse in der Region und dem Umgang damit, von Toleranz und Akzeptanz für Homo- und Transsexuelle über Musik der Rechtsextremisten zur Vorstellung von Materialien und Medien gegen Rechtsextremismus werden viele Themen vorgestellt und diskutiert. Den Abschluss der Tagung bildet ein Gespräch zur „Diskriminierung von Minderheiten: Die Situation von Sinti und Roma“ mit Jannis Graber und Dr. Una Patzke. Die Teilnahme ist kostenlos, es handelt sich um eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung.

Anmeldungen: Tel.: 06131/162981 Fax: 06131/162980,

E-Mail: christiane.scheuer@politische-bildung-rlp.de

(pm/red)

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