MAXIMIERUNG MENSCH ist zurück

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Das Schauspielfestival „MAXIMIERUNG MENSCH“ ist wieder zurück in Trier und das schon zum vierten Mal. Es trägt den Titel MENSCH 4 und steht ganz unter dem Motto „Börsen-Talfahrt und Euro-Absturz“. Auch dieses Jahr wird es wieder eine Mischung aus Eigenproduktionen und Gastspielen aus ganz Deutschland geben und sogar eine Kooperation mit der Theatergruppe „MASKéNADA“ aus Luxemburg. 

Sage und schreibe 18 Aufführungen werden bei dem Festival vom 17. bis 23. Juni gespielt. „So viele, wie noch nie zuvor“, verkündete Peter Oppermann, der Leiter des Festivals, voller Stolz. Auch die Universität Trier ist am diesjährigen Festival beteiligt und veranstaltet anlässlich des Events eine wissenschaftliche Tagung. Das Thema: „Ein Gespenst geht um: Revolution im zeitgenössischen Theater.“ Die Eröffnungsrede hält Frau Professor Schößler von der Universität Trier.

Das Theater Trier hat sich dem Stück ABER SICHER von Elfriede Jelinek angenommen, das in der Nachfolge zu ihrer Wirtschaftskomödie DIE KONTAKTE DES KAUFMANNS wieder an das Thema Macht und Geld anknüpft. Es wird sogar zu einem Kooperationsstück mit der Theatergruppe „MASKéNADA“ und überwindet die Grenzen zum Nachbarland.
STADT IN AUFRUHR ist das nächste Eigenprojekt Triers das von der TUFA produziert wird. Das Stück kommt erneut in einer Kooperation mit „MASKéNADA“ sowie einer Bürgertheatergruppe zur Aufführung. Es wird ein ganz besonderes Kleinod im abwechslungsreichen und spannenden Programm des Festivals sein. STADT IN AUFRUHR wird zum theatralen Rundgang durch die Stadt Trier. Während des Rundgangs steht das Thema „Trier Zukunft 2025“ ganz im Fokus. Das Stück knüpft an das längst veröffentlichte strategische Papier mit eben diesem Namen an und fragt sich abseits von allem Optimismus: Was ist, wenn die Krise 2025 auch Trier nicht mehr verschonen wird?An diesem außergewöhnlichen Theaterprojekt nehmen rund 100 Personen teil und leisten ihren ganz besonderen Beitrag zum Festival MAXIMIERUNG MENSCH. 

Wir können uns auf viele weitere, spannende Projekte freuen und blicken voller Erwartung auf die Woche vom 17. bis 23. Juni. Eines soll noch gesagt sein, dieses Jahr ist die Festivalfarbe ein trendiges Rot. Die Idee zu dieser Farbe bekam der Leiter Peter Oppermann bei dem Anblick eines leuchtend roten Cocktails in einer Bar in Kreuzberg. (SaFa)

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