Drei Zeugen sagen aus – Prozess wegen sexuellem Missbrauchs eines Säuglings fortgesetzt

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TRIER. Am gestrigen Montag wurde der Prozess gegen eine 41-jährige Frau und einen 54 Jahre alten Mann vor dem Landgericht Trier fortgesetzt (lokalo berichtete). Die Anklage lautet: Gemeinschaftliche sexuelle Handlungen an einem Säugling. Im Mittelpunkt der Verhandlung standen die Aussagen von insgesamt drei weiteren Zeugen. 

Angeklagt sind die 41-jährige B. aus Trier der 54-jährige C. aus dem Raum Neustadt an der Weinstraße. Zur mutmaßlichen Tatzeit im Jahr 2007 führten sie eine sexuelle Beziehung. Den Angeklagten wird vorgeworfen, im Jahr 2007 am Wohnort des Angeklagten gemeinschaftlich sexuelle Handlungen an dem damals gerade geborenen männlichen Säugling der Angeklagten vorgenommen zu haben. Davon sollen sie auch Lichtbilder gefertigt und auf einer DVD abgespeichert haben. Diese DVD soll die Angeklagte auch an eine gesondert verfolgte Person weitergegeben haben. Die Angeklagte ist bereits einmal einschlägig vorbestraft. Der Angeklagte ist einmal nicht einschlägig vorbestraft. Beide Angeklagte befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

In der heutigen Verhandlung standen die Aussagen von drei Zeugen im Mittelpunkt. Es handelt sich ausschließlich um Polizeioberkommissare.

Der erste Zeuge, ein Beamter aus Trier, berichtete über die Sicherstellung des Computers der Angeklagten. Nach ausgiebiger Untersuchung der Festplatte konnten insgesamt 222 Bilder aus dem kinderpornographischen Bereich gefunden werden.

Die zweite Zeugin, eine Kriminalbeamtin aus Neustadt, hatte schon mehrfach mit dem Angeklagten zu tun. Das erste Mal hört sie von C., als er von seiner damaligen Frau des sexuellen Missbrauchs ihrer gemeinsamen Tochter bezichtigt wurde. Wegen fehlender Beweise kam es nicht zur Anklage. Im Folgenden fiel C. weiterhin durch Anschuldigungen sexueller Art auf. Eine ältere Dame zeigt ihn wegen sexueller Nötigung an. C. soll bei ihr einen Roller gekauft und diesen in Raten abgezahlt haben. Er soll ihr angeboten haben, die letzte Rate nicht finanziell, sondern sexuell zu begleichen. Es kam zu einem Verfahren, das aber nicht zu einer Verurteilung des Angeklagten führte.

Der dritte Zeuge war ein Oberkommissar aus Ludwigshafen, mit dem Fachgebiet forensische Informationstechnik. Nach der Sicherstellung des Rechners von C. untersuchte er diesen auf kinderpornographische Inhalte. Es wurden sowohl Emails mit einschlägigen Anhängen, als auch eine sehr große Anzahl an Bildern sexueller Art auf der Festplatte gefunden. (TW)

1 KOMMENTAR

  1. Diese perversen Schweine sollte man ein Leben lang hinter Gitter sperren! Unfassbar sowas…in was für ner kranken Welt leben wir eigentlich?

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