Familienpass, Prostituierte und Katwarn

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    TRIER. Viel wurde diskutiert, wenig beschlossen in der heutigen Sitzung des Stadtrats. Die Anfragen der Fraktionen brachten unter anderem die Themen Familienpass, Prostitution in Trier und das Warnsystem Katwarn auf die Tagesordnung.

    Der Familienpass, der 2008 im Stadtrat beschlossen worden war, ist nicht mehr aktuell. Familien stünden in ohne hin schon viele Rabatte in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Angeboten zur Verfügung. Weitere finanzielle Vergünstigungen seien von Seiten der Stadt nicht finanzierbar, heißt es in der Begründung von Sozialdezernentin Angelika Birk. Mit dem Thema Prostitution ist dagegen derzeit das Dezernat III beschäftigt. Dezernent Thomas Egger kann noch immer nicht angeben, wann das Gesamtkonzept „Prostitution, Bordelle und bordellähnliche Betriebe“, das bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden war, vorliegen wird. Die Fraktion der Grünen im Stadtrat plädierte für die Einführung des Frühwarnsystems „Katwarn“, dass die Bevölkerung vor allen Katastrophen warnen soll. Vorallem der „Schrottmeiler“ Cattenom sei eine ausreichende Begründung für die Einführung, so die Grünen. Oberbürgermeister Jensen versprach: „Die Verhandlungen dazu laufen bereits“. Gemeinsam mit den Landkreisen soll das System für die gesamte Region eingeführt werden, das will sich der Betreiber aber gleich vierfach entlohnen lassen.

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