Für Dominik Kohr beginnt der Endspurt zur EM

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LEVERKUSEN/KIEL. Mit zwei Tagen Verspätung ist der für den TSV Bayer Leverkusen spielende Trierer Dominik Kohr ins Trainingslager der deutschen U-19-Nationalmannschaft gereist, die sich in der Vorbereitung auf die EM in Litauen (20. Juli – 1. August) befindet.

 

Der Grund für die Verspätung des Talents, der seine Laufbahn in beim TuS Issel begann, war der letzte Spieltag in der Regionalliga West, in der Kohr in der abgelaufenen Saison überwiegend im Einsatz war. Leverkusen II brauchte am vergangenen Wochenende gegen den FC Schalke 04 II noch mindestens einen Punkt, um die Klasse zu sichern, ohne auf die Resultate der Konkurrenz schauen zu müssen.

Das gelang dem Nachwuchs der Werkself auch eindrucksvoll mit einem 3:0-Sieg. Jetzt ist der 19-Jährige in Kiel angekommen und wird am Donnerstag beim letzten Test gegen Dänemark in Kopenhagen dabei sein, bevor die letzte Qualifikationshürde auf dem Weg nach Litauen zu nehmen ist. Beim jetzigen Lehrgang wird Bundestrainer Christian Ziege noch fünf Spieler von der Kaderliste streichen müssen. Angst davor, nicht dabei zu sein, hat Kohr jun., Sohn des früheren Bundesliga-Torjägers Harald nicht vor der Auslese: „Ich bin gut in Form und, das soll nicht überheblich klingen, davon überzeugt, den Sprung in den endgültigen Kader zu schaffen.“

Was beim ersten Qualifikationsturnier in Luxemburg im vergangenen Sommer noch eine leichte Übung war, schätzt der Bayer-Profi, der einen Kontrakt bis 2015 in Leverkusen unterzeichnet hat, bei der so genannten Eliterunde weitaus schwieriger ein. In Finnland tritt das deutsche Team gegen Norwegen, die Niederlande und Zypern an – nur der Gruppensieger darf zum Endturnier reisen. „So einfach wie in Luxemburg wird es sicher nicht, unser schärfster Konkurrent wird wohl Holland sein, aber auch Norwegen darf man nicht unterschätzen“, lautet die Einschätzung des Allrounders, der davon ausgeht, in der Viererkette rechts zum Einsatz zu kommen. In Luxemburg hatte der deutsche Nachwuchs sich mit zwei 5:0-Siegen über Mazedonien und Luxemburg und dem 2:2 gegen Irland, das wegen der besseren Tordifferenz bei gleicher Punktzahl für Rang Eins vor den Iren reichte, für die Eliterunde qualifiziert. In Helsinki trifft die Ziege-Elf am 5. Juni zunächst auf Zypern, zwei Tage später auf Norwegen und zum Abschluss am 10. Juni, im wahrscheinlich für den Gruppensieg entscheidenden Spiel, auf Holland. (wir)

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