Rheinlandpokal-Finale – Motiviert und konzentriert in das „wichtigste Spiel der Saison“

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TRIER. Am heutigen Mittwoch (19 Uhr, Salmtalstadion) steigt das Finale des Bitburger Rheinlandpokals zwischen dem FSV Salmrohr und dem SV Eintracht Trier 05. Bei der obligatorischen Pressekonferenz sprach Eintracht-Trainer Roland Seitz vom „wichtigsten Spiel der Saison.“  Neben dem prestigeträchtigen Pokalerfolg qualifiziert sich der Sieger für den kommenden DFB-Pokal, der sowohl ein sportliches Highlight ist, als auch viel Geld in die Kassen spült. Mit welcher Taktik der Eintracht-Trainer den Gegner knacken möchte, wollte er noch nicht bekannt geben. 

Zunächst bedankten sich Roland Seitz und Geschäftsführer Dirk Jacobs für die gute Zusammenarbeit zwischen den Journalisten und dem Verein. Danach kam Seitz ohne Umschweife auf das Thema Pokalfinale. „Für uns ist es das wichtigste Spiel der Saison. Wir freuen uns auf die Herausforderung und werden gut vorbereitet in das Finale gehen“, so der Coach.

Vor dem Gegner aus Salmrohr hat der Übungsleiter großen Respekt: „Das Geamtpaket ist schwierig. Zum einen hat die Mannschaft die Saison als Tabellenzweiter beendet. Das zeigt die hohe Qualität, die sie besitzt. Zum anderen spielen dort viele Ex-Trierer, die sicherlich besonders motiviert in das Spiel gehen werden.“

Der Eintracht-Trainer hofft darauf, mit „der besten Elf“ beginnen zu können. Danach sieht es derzeit aber nicht aus. Neben den Langzeitverletzten Burak Sözen, Markus Fuchs, Thomas Konrad, Mario Klinger und Chhunly Pagenburg sind auch Marco Quotschalla und Steven Lewerenz angeschlagen. Ihr Einsatz ist derzeit noch fraglich. Mannschaftskapitän Fouad Brighache ist seit gestern wieder im Training. „Er ist komplett schmerzfrei und ist am Mittwoch dabei“, so Seitz. Über die Taktik sagt er nur so viel: „Wir wollen uns nicht nach Salmrohr richten, sondern unser Ding durchziehen.“ Wie „unser Ding“ dann letztlich aussieht, wird im Salmtalstadion zu sehen sein.

Wie groß das Trierer Fanaufkommen sein wird, ist noch nicht abzusehen. Eintracht-Geschäftsführer Dirk Jacobs teilte mit, dass die Gegengerade ausschließlich für die Eintracht-Fans bestimmt ist. Sie bietet Platz für knapp 2.000 Menschen. „Nach dieser Saison hat es die Mannschaft verdient, von vielen Fans unterstützt zu werden“, sagte Seitz. Die Finaltickets können noch bis zum Anpfiff erworben werden, der Vorverkauf wird aber empfohlen.

Ein Finalsieg hätte neben dem Prestige einen warmen Geldregen und mindestens ein sportliches Highlight im August zur Folge. Der Sieger des Spiels qualifiziert sich automatisch für den kommenden DFB-Pokal. „Die Startprämie des Wettbewerbs liegt bei ca. 108.000 Euro“, so Jacobs. Wegen dieser Aussichten haben die Moselaner mit der Mannschaft eine Siegprämie vereinbart.

Am kommenden Donnerstag trifft sich der Kader dann ein letztes Mal vor der Sommerpause. Dann heißt es erst mal Urlaub, bis zur Saisoneröffnung am 22. Juni. (tw)

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