Eintracht Trier: Mit Heimsieg verabschieden – Pokaltickets im Rahmen des Spiels erhältlich

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TRIER. Auf ins letzte Heimspiel der Saison: Am Samstag, ab 14 Uhr, empfängt der SV Eintracht Trier 05 im Moselstadion den 1. FC Eschborn. Während es für die Blau-Schwarz-Weißen gilt, die starke Heimserie von zuletzt fünf Siegen in sechs niederlagenlosen Partien auszubauen und Gewehr bei Fuß zu stehen, bei einer Elversberger Pleite die Chancen auf den zweiten Platz zu wahren, kämpfen die Hessen um Sein oder Nichtsein.

Die Schützlinge von Trainer Sandro Schwarz rangieren auf dem 17. und drittletzten Platz, der am Ende der Spielzeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Abstieg aus der Regionalliga Südwest bedeuten würde. Fehlen wird beim FCE, der im Hinspiel gegen die Eintracht ein 2:2 erringen konnte, der Ex-Trierer Thomas Drescher. „Wegen Knieproblemen hat er sich im Frühjahr einem Eingriff unterzogen und war deshalb in diesem Jahr noch nicht im Kader“, berichtet der Eschborner Pressesprecher Thorsten Procher.

Die Personalengpässe beim SVE spitzen sich unterdessen weiter zu. Innenverteidiger Michael Dingels pausiert wegen seiner fünften gelben Karte. Für ihn wird aller Voraussicht nach der inzwischen wieder fitte Baldo di Gregorio von der Ersatzbank ins Team rücken. Mit den überwiegend verletzten oder gesperrten Spielern könnte Cheftrainer Roland Seitz inzwischen fast eine ganze Mannschaft bestücken. Doch auch in den Rumpfkader hat der Coach volles Vertrauen: „Ich bin absolut überzeugt davon, dass jeder, der am Samstag auf dem Feld steht, sich unbedingt mit einem Sieg von unserem Publikum verabschieden will.“

Auch Seitz bedauert derweil das zuletzt geringe Zuschauerinteresse: „Wir zeigen seit Wochen gerade zu Hause konstant gute Leistungen. Als wir zuvor verloren oder unentschieden gespielt haben, hieß es, wir würden die Fans vergraulen. Inzwischen müssten sie dann doch eigentlich wieder kommen…“

Mit der aktuellen Ausbeute von neun Siegen, drei Remis und fünf Niederlagen ist der Coach unterm Strich nicht zufrieden: „Leider haben wir gerade gegen Teams aus der unteren Tabellenregion immer wieder Punkte abgegeben. Das hätte uns in der Summe sicher nicht passieren dürfen.“

Aufkeimende Wechselgerüchte und Fragen, wer beim SVE bleiben und wer gehen könnte – am Mittwoch war der bei RB Leipzig in Ungnade gefallene Ex-Eintrachtler Jeremy Karikari zu Gast – lassen Roland Seitz kalt: „Der wirtschaftliche Rahmen ist derzeit noch sehr eng. Deshalb können wir viele Gespräche – gerade mit unseren aktuellen Spielern – leider noch nicht führen.“ (Pressemitteilung Eintracht Trier)

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