Fußball-Oberliga: Alles schaut nach Pfeddersheim – Salmrohr: Schulz bleibt

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MEHRING/SALMROHR. Noch neun Punkte sind in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz zu vergeben. Die Entscheidung um den Titel ist gefallen, im Keller dagegen ist noch alles offen, selbst wenn man, was keineswegs sicher ist, von „nur“ drei Absteigern ausgeht.

Ist es Kalkül, um den größten Druck von seinem Team auf den Gegner zu verlagern, oder sieht er das tatsächlich so? Vor dem als Abstiegsendspiel titulierten Duell zwischen dem Tabellen-16.TSG Pfedderheim und dem einen Punkt davor rangierenden SV Mehring (Mittwoch, 19.30 Uhr) stellt Dino Toppmöller, der Coach der Moselaner fest: „Ein Finale ist es nur für die TSG.“

 

Es ist zu vermuten, dass Toppmöller den Druck von seiner Elf nehmen will, die an den letzten beiden Spieltagen mit den Gegnern SV Gonsenheim (A) und FK Pirmasens (H) gegenüber Pfeddersheim mit dem FKP (A) und Köllerbach (H), das auf dem Papier etwas schwierigere Restprogramm hat. „Toppi“ kann seine Aussage natürlich damit begründen, dass sein Team einen Punkt Vorsprung auf den Konkurrenten und damit die etwas bessere Ausgangsposition hat. Außerdem sind die Moselaner vor dem Duell der Aufsteiger auch offensichtlich in der besseren Verfassung, wie sechs Siege aus den letzten acht Spielen belegen.

Optimistisch ist der Spielertrainer auch wegen der letzten Trainingseindrücke: „Die Jungs wirken entschlossenen und fokussiert. Diese Einstellung wollen wir auch auf das Spiel übertragen.“ Fehlen werden bei Mehring Florian Lorenz, der sich am vergangenen Wochenende, wie Lukas Müller einen Muskelfaserriss zuzog. Definitiv ausfallen nicht dabei sind auch Max Meyer (Wadenbeinbruch), Yannick Müller (Innenbandverletzung) und Torwart Thomas Hank (Schambeinentzündung).

 

Bauen können die Mehringer auch auf die Unterstützung zahlreicher Anhänger. Ob sie mit dem vom Trikotsponsor CTR finanzierten Bus oder individuell anreisen – das Duell mit der TSG könnte für die Gäste Heimspielcharakter bekommen. „Wir spüren diesen großen Rückhalt. Die Jungs sind sehr, sehr froh über diese tolle Rückendeckung. Sie hat sich diese Unterstützung durch starke Leistungen aber auch absolut verdient.“ Start für den Fanbus ist am Mittwoch (16.45 Uhr) an der Sportanlage „Auf der Lay“. Das Hinspiel endete 2:1 für Pfeddersheim.

 

Der FSV Salmrohr trifft auf den SV Röchling Völklingen (Mittwoch, 19 Uhr), dessen Trainer Patrick Klyk vor Saisonbeginn ins Salmtal wechselte. „Damit beschäftige ich mich nicht mehr“, sagt Klyk, „mich interessieren nur die drei Punkte, die wir endlich mal wieder holen wollen.“ Dabei geht es dem Coach ihm erstens darum, den zweiten Platz zu festigen, aber auch nach den wenig erfolgreichen letzten Wochen „im Hinblick auf das Pokalfinale die Kurve zu kriegen.“ Ein leichter Aufwärtstrend war in Ludwigshafen beim 1:1 zu erkennen. Der soll sich jetzt mit dem Fernziel Pokalendspiel im eigenen Stadion (Mittwoch, 29. Mai, 19 Uhr) gegen die Trierer Eintracht fortsetzen. Mitten hinein in den Liga-Endspurt und den bereits jetzt auf den Saisonhöhepunkt ausgerichteten Formaufbau platzte die Meldung des „Wochenspiegel“, dass sich FSV-Mittelfeldregisseur Gustav Schulz trotz seines noch ein Jahr laufenden Vertrages nach der Saison dem Ligakonkurrenten Mehring anschließen könnte. Die Gerüchte schossen ins Kraut, weil Schulz, der in Ludwigshafen im Kader der Salmtaler wegen einer Magenverstimmung fehlte, am selben Abend als Zuschauer in Mehring weilte. Im Rahmen dieses Spiels soll auch die Äußerung des Spielers gefallen sein, er könne sich erst im Sommer zu seiner sportlichen Zukunft äußern. Klyk widerspricht: „Wir haben gestern mit Gustav gesprochen. Er hat verbindlich erklärt, seinen Vertrag bei uns zu füllen.“ Schulz wird gegen Völklingen auch wieder dabei sein. Als Wackelkandidat gilt nur Daniel Petersch, der sich eine Verletzung im Bereich der Wade und der Kniekehle zugezogen hat.

Die übrigen Ansetzungen und die aktuelle Tabelle gibt es bei fussball.de

 

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