Vorsicht vor dreisten Schmuckdieben

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TRIER. Sie sind meist mit einem Auto unterwegs, sie sind zu mehreren – sowohl Männer als auch Frauen – sie haben es auf Goldschmuck besonders -ketten abgesehen, sie sind fingerfertig und dreist! Die Polizei Trier warnt vor Trickdieben, die es vor allem auf älteren Menschen in der Region abgesehen haben.

Am 27. April wurde eine 84-jährige Frau in der Römerstraße in Trier bestohlen (lokalo berichtete). Am Nachmittag des 7.5 sah sich ein 68-jähriger Mann in Trier-West ebenfalls mit dieser Masche konfrontiert. Er wurde gegen 15 Uhr aus einem grauen Pkw heraus angesprochen. Eine ausländisch wirkende Frau fragte nach dem Weg zum Krankenhaus. Der hilfsbereite Mann gab bereitwillig Auskunft. Aus „Dankbarkeit“ drückte die Frau ihm dann – wie sich herausstelle völlig wertlosen – Schmuck in die Hand und versuchte sie zu küssen. Als der ältere Herr sich entfernte, sei die Frau ausgestiegen, ihm hinterher gelaufen mit einer Goldkette in der Hand und habe „Papa“ gerufen. Ein Schaden entstand in diesem Fall glücklicherweise nicht. Der 68-Jährige bzw. seine Frau erinnerten sich an den Fall der 84-jährigen Seniorin aus der Römerstraße und man war entsprechend vorsichtig. Die Täter fuhren schnell davon. Die Ermittler sind sicher, dass die Tatverdächtigen – meist zwei bis vier männliche und weibliche Personen – mit älteren Fahrzeugen Straßen abfahren und hier gezielt ältere Passanten ansprechen. Sie erkennen bereits aus dem fahrenden Fahrzeug heraus, wer Schmuck trägt. Eine oder mehrere Personen steigen dann aus oder beugen sich aus dem Fenster und fragen nach einer bestimmten Örtlichkeit. Hierbei wird mitunter auch Kartenmaterial zur Ablenkung eingesetzt. Die Geschädigten geben Auskünfte und zeigen sich hilfsbereit. Aus vorgeblicher Dankbarkeit wird ihnen wertloser Modeschmuck um Hand- oder Halsgelenk gelegt. Der eigentliche Diebstahl wird von Frauen ausgeführt, denen es in der Regel gelingt es, unbemerkt den getragenen Goldschmuck der Opfer zu entwenden. Die Polizei warnt ältere Menschen vor dieser üblen Masche und bittet die Angehörigen, mit ihren Eltern oder Großeltern darüber zu sprechen, damit diese nicht darauf hereinfallen.Die Polizei rät: Lassen Sie potenzielle Diebe nicht zu dicht an sich heran. (red/pm)

 

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