SSV Ulm 1846 – Eintracht Trier: Mit voller Entschlossenheit Richtung Süden

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TRIER. Am kommenden Freitag (19 Uhr) spielt die Trierer Eintracht beim SSV Ulm 1846. Auf der heutigen Pressekonferenz sprach Eintracht-Trainer Roland Seitz von “einem schweren Auswärtspiel, das meine Mannschaft vor der Brust hat.“ Mit einem Sieg könnten die Moselstädter möglicherweise doch noch einmal zu die Relegationsplätzen aufschließen. 

Roland Seitz erschien im Trainingsanzug und kurzer Hose auf der Pressekonferenz. Er wirkte sehr entschlossen. Verständlich! Durch die gestrige 1:3-Niederlage des Konkurrenten SV Elversberg beim SC Pfullendorf ist Trier weiterhin im Rennen um die Playoff-Plätze. Aktuell trennen beide Mannschaften nur 3 Punkte voneinander, bei gleicher Anzahl ausgetragener Spiele. Dies verdeutlicht die enorme Wichtigkeit des morgigen Auswärtsspiels beim SSV Ulm. Seitz ist zwar optimistisch, dass “nach drei Unentschieden in der Fremde nun endlich mal wieder ein Sieg eingefahren wird“, gleichzeitig warnte er aber auch vor dem Gegner: “Nach der 0:6 Klatsche bei Kaiserslautern II hat Ulm die Kurve bekommen. Vor allem nach dem Trainerwechsel geht die Tendenz stetig nach oben. In jedem Fall wird es eine ganz enge Kiste.“ Trotzdem glaubt der Eintracht-Coach fest an den Sieg: “Wir sind auswärts gut und wissen, was wir können. Jedem Spieler ist bewusst, worum es geht.“ Die Stimmung nach dem letzten Ligaspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach (0:0) war nur kurz gedrückt. Bereits zu Beginn der neuen Trainingswoche wurde wieder viel gelacht und die Gelassenheit ist zurückgekehrt. Diese gute Stimmung soll jetzt mit in das morgige Spiel genommen werden.

Für Ulm geht es gegen Trier noch um den Griff nach dem Strohhalm in Sachen Relegation. Die Donauschwaben sind seit fünf Spielen ungeschlagen und haben dabei nur zwei Gegentore kassiert.  Das zeigt die enorme Defensivstärke der Schwaben. Ob Seitz diesen Abwehrriegel mit einer oder zwei Spitzen knacken möchte, wollte er noch nicht definitiv preisgeben. “Die Tendenz geht aber in Richtung einer Spitze“, sagte Seitz.

Personell muss der Übungsleiter auf Maximilian Watzka (Verletzung am Syndesmoseband) verzichten muss. Der langzeitverletze Chhunly Pagenburg wird ebenfalls ausfallen. Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass er “auch in nächster Zeit nicht zur Verfügung stehen wird“, berichtete Seitz.

Neben dem Spiel gegen Ulm wurde auch über das Pokalfinale am 29. Mai zwischen Eintracht Trier und dem FSV Salmrohr gesprochen. Zu Beginn der Woche hatte der Fußballverband Rheinland den Austragungsort des Endspiels bekannt gegeben. Zum Erstaunen der meisten Beteiligten wird das Spiel im Salmtalstadion in Salmrohr ausgetragen (lokalo berichtete). Roland Seitz ist “nicht glücklich mit der Entscheidung, weil es ein Vorteil für den Gegner ist.“ Allerdings sei dieses Thema innerhalb der Mannschaft nicht diskutiert worden. “Die Spieler sind mit ihrer Konzentration voll und ganz beim SSV Ulm. Das Spiel ist zu wichtig, um sich über etwas Gedanken zu machen, was noch in ferner Zukunft liegt“, schloss Seitz die Pressekonferenz. (tw)

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