Rekordverdächtige Gewerbesteuereinnahmen

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    TRIER. Die Industrie- und Handelkammer (IHK) Trier veröffentlichte heute die Zahlen zum Gewerbesteuerjahr 2012 in der Region. Die Einnahmen seien rekordverdächtig gestiegen, die Unternehmen tragen offenbar erheblich zur Haushaltskonsolidierung bei.

    Einen wahren „Gewerbesteuerregen“ gibt es zurzeit für die Städte und Gemeinden im IHK-Bezirk Trier. Basierend auf den Zahlen des Statistischen Landesamts hat die Industrie- und Handelskammer für 2012 einen Anstieg der Gewerbesteuer-Einnahmen um rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr ermittelt: ein neues Rekordhoch! Während die Kommunen 2003 über die Gewerbesteuer nur rund 83 Millionen Euro Einnahmen erzielten, stieg der Ertrag 2012 auf insgesamt 152 Millionen Euro. Damit wurde selbst der Rekordwert aus dem Jahr 2008 überboten. Die Städte und Gemeinden profitieren also weiter von der guten Konjunktur; der Trend hält seit 2010 an. „Die regionalen Unternehmen leisten damit schon seit Jahren einen erheblichen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Weitere Belastungen der Betriebe durch Steuer- und Abgabenerhöhungen lehnt die IHK deshalb ab“, sagt Reinhard Neises, Steuerexperte der Trierer Wirtschaftskammer. Denn auch die starken Erhöhungen bei den gemeindlichen Hebesätzen in den vergangenen Jahren machen sich bemerkbar. Der Anstieg im IHK-Bezirk Trier liegt allerdings unter dem Landesdurchschnitt. Das Statistische Landesamt hat für Rheinland-Pfalz einen Zuwachs des Gewerbesteuer-Aufkommens von rund 13 Prozent im vorigen Jahr ermittelt. Das Plus in den Städten und Gemeinden im IHK-Bezirk Trier erreichte etwa sechs Prozent. Die Entwicklung in den einzelnen Verwaltungsbezirken variiert sehr stark. Den höchsten Zuwachs bei den Gewerbesteuereinnahmen verzeichnete die Stadt Trier mit einem Plus von rund 13 Prozent auf insgesamt 49 Millionen Euro. Auch im Landkreis Vulkaneifel (plus sieben Prozent) und im Eifelkreis Bitburg-Prüm (plus sechs Prozent) gab es für die Kommunen deutliche Zuwächse. Die Landkreise Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg blieben relativ konstant bei einem Wachstum von jeweils rund drei Prozent.

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