Landgericht: Urteil um sexuelle Nötigung vertagt

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TRIER. Der 9. Verhandlungstag in der Streitsache einer 41-jährigen Frau aus Bitburg gegen Herrn H. aus Luxemburg hat entgegen der ursprünglichen Zeitplanung kein Urteil zu Tage gefördert. Die Verhandlung soll am Dienstag beendet werden.

Am Nachmittag wurden heute im Landgericht Trier die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und des Pflichtverteidigers des 35-jährigen Luxemburgers verlesen, der wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt ist. Er soll seiner ehemaligen Lebensgefährtin aus Bitburg im Februar 2012 die Nase gebrochen, sie zu sexuellen Handlungen gezwungen, und in einem heftigen Streit in der Küche der Klägerin mit Alltagsgegenständen, wie einem Besen, schwer verletzt haben. Außerdem wurden heute die Sachverständigen in dem Fall gehört. Dr. Ingo Baltes bewertete die psychiatrische Straffähigkeit des Angeklagten und empfahl dem Gericht bei Verurteilung eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Nach ärztlicher Begutachtung liegt bei H. eine “emotional-instabile Persönlichkeitsstörung“ vor, verursacht durch die „desatröse Sozialisierung“ seiner Kindheit. Hieraus resultiere die gewalttätige Impulsivität des Angeklagten und das Streben nach Macht über andere. Der Luxemburger hatte die Justiz schon in der Vergangenheit die Justiz durch kleinere Gewaltdelikte beschäftigt. Der Prozess gegen den 35-jährigen Luxemburger läuft seit Januar dieses Jahres und soll am Dienstag um 15 Uhr im Landgericht Trier beendet werden. (bit)

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