„Schön, interessant, aber auch sehr schwer“

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TRIER. Verfolgerduell im Fritz-Walter-Stadion: Am Samstag, ab 14 Uhr, tritt der auf Regionalliga-Südwest-Position vier postierte SV Eintracht Trier 05 beim Dritten, dem 1. FC Kaiserslautern II, an. „Uns erwartet nur vier Tage nach unserem 2:1 über den FC Homburg ein schönes, interessantes, aber auch sehr schweres Spiel“, bekannte SVE-Cheftrainer Roland Seitz in der Pressekonferenz gut 24 Stunden vor dem Anpfiff des Derbys auf dem mit 286,50 Meter höchsten Fußballberg Deutschlands.

Gerade die Heimbilanz des FCK II imponiert dem Eintracht-Coach: Aus den jüngsten sechs Partien vor heimischer Kulisse gab es für die seit der Winterpause vom früheren Fürther Nachwuchscoach Konrad Fünfstück trainierten „Kleinen Roten Teufel“ sage und schreibe 16 Punkte – bei einem eindrucksvollen Torverhältnis von 16:0. Dass es im neuen Jahr so gut aufläuft, erklärt Seitz auch mit der Umstrukturierung bei den FCK-Profis: „Sie haben in der Winterpause ein halbes Dutzend Neuzugänge verpflichtet. Deshalb ist der eine oder andere, der vorher in der Zweiten Liga gespielt hat, zunächst wieder nach unten gerutscht. Denis Linsmayer zählte in der Hinrunde phasenweise zum Stamm der ersten Garnitur, kommt aber nun primär „unten“ zum Einsatz. Regelmäßig wirkt auch der in der Vorsaison bereits Bundesliga erprobte Julian Derstroff mit, gelegentlich helfen zudem arrivierte Kräfte wie zuletzt beim 2:0 bei Eintracht Frankfurt II Alex Bugera oder zuvor ein halbes Dutzend Mal Pierre de Wit mit.

„Der Wille und sicher auch ein Quäntchen Glück werden den Ausschlag geben“, prophezeit Roland Seitz. Personell sind seine Möglichkeiten indes noch einmal eingeschränkt: Christoph Anton muss wegen der fünften Gelben Karte auf dem Betzenberg zuschauen. Hinter den Einsätzen von Torge Hollmann (Kniebeschwerden) und Alon Abelski (schlug sich schon am Dienstag mit Hüftproblemen herum) stehen noch mehr oder weniger dicke Fragezeichen. Passen muss definitiv Erik Michels (Mandelentzündung). Kevin Heinz, der Kapitän aus der Regionalliga-U19, rückt so in den Kader. Weiterhin fehlen Top-Goalgetter Chhunly Pagenburg, Baldo di Gregorio, Thomas Konrad, Markus Fuchs und Mario Klinger (hat derweil mit dem Lauftraining begonnen und steigt Ende der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining ein).

„Den FCK erwarte ich schnell, quirlig und mit viel Gas von der ersten Sekunde an. Wir müssen da höllisch aufpassen“, warnt Seitz, der die U23 des vierfachen Deutschen Meisters und zweifachen DFB-Pokalsiegers selbst zwei Mal unter die Lupe nahm (beim 1:0 gegen Mannheim und beim 0:0 gegen Kassel) und sich das Video vom 6:0 im jüngsten Heimmatch gegen Ulm1846 anschaute. Als Vorbild, wie man beim FCK II bestehen kann, sieht Seitz denn auch die Kasseler: „Sie standen sehr tief und haben die Räume eng gemacht…“

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