Triers „feiner grüner Campus“ – Auszeichnung als besonderer Ort

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TRIER. Der Campus der Universität Trier wurde vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) als „besonderer Ort“ in Deutschland ausgewählt. Für besondere Dienste um die Architektur der Uni wurde der damalige Baudirektor Konrad Müller ausgesucht. Universitätspräsident Jäckel lädt interessierte Bürger ein, sich am Sommerfest im Juni mal umzuschauen.

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla)  wählte zu seinem 100-jährigen Bestehen „100 besondere Orte“ in Deutschland aus und suchte dafür, neben dem Palastgarten in Trier, auch den Campus der Universität Trier aus. Die Landschaftsarchitektur und die künstlerische Integration der Natur mit Anlagen der Universität wurden dabei ausgezeichnet. Im Audimax der Universität eröffnete der Präsident der Universität Michael Jäckel unter dem Titel „Mein feiner grüner Campus“ die Festveranstaltung. bdla-Präsidiumsmitglied  Christof Luz betonte seinen „großen Respekt“ vor der Architektur der Universität. Besonders die gelungene „Symbiose von Natur und Arbeitsräumen“  sei ein Grund für die Ehrung.  Auch die geschaffenen Freiräume auf dem Campus hätten eine Rolle gespielt. Michael Jäckel verlieh dem damaligen Baudirektor  Konrad Müller, der hauptsächlich am Bau und der Gestaltung der Universität beteiligt war, die Universitätsmedaille. Dieser beschloss damals in Kooperation mit der Universität Trier, maßgeblich von den ursprünglichen Plänen abzuweichen und gab der Uni das Gesicht, welches es heute trägt. Müller vermied bewusst den in den 70er Jahren gängigen  Architekturstil des “Brutalismus“, welcher hauptsächlich aus großen Betonkomplexen besteht. Vielmehr ersann er ein Konzept aus  kleineren Gebäuden, die eine „Verbindung von rationalem und natürlichen“ darstellen, wie Müller selbst es beschreibt.  Jäckel wies auch auf den Orientierungslauf über dem Campus Gelände am 27. April hin. Studierende und interessierte Bürger aus Stadt und Region sind außerdem am  22. Juni zu einem „Sommerfest an einem besonderen Ort“ auf dem Campus der Uni eingeladen, um die Ehrung mit den Bürgern der Stadt Trier zu feiern. Neben der Universität gehört auch der Palastgarten in Trier zu den Orten in Rheinland-Pfalz, die gekürt wurden. In Koblenz wurde das Rittersturzdenkmal ausgesucht, in Saarbrücken zählt der  Deutsch-Französische Garten ab sofort zu den 100 besonderen Orten.

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