Eintracht Trier: Duell der Serientäter

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TRIER. Wenn am Dienstag, ab 19 Uhr, der SV Eintracht Trier 05 und der FC 08 Homburg/Saar im Moselstadion zum Nachholspiel antreten, kommt es nicht nur zum Duell von zwei alten Südwestrivalen, sondern auch zum Vergleich von zwei „Serientätern“: Sowohl der SVE, wie auch die Grün-Weißen aus der Saarpfalz haben zuletzt fünf Mal nicht verloren und dabei elf Punkte geholt. Gleich vier Spiele trug das Team von Trainer Christian Titz dabei indes im heimischen Waldstadion aus. Zuletzt gab es am Samstag ein 1:1 gegen Waldhof Mannheim, wobei der Ausgleichstreffer der Gäste erst in der Nachspielzeit per Elfmeter fiel.

„Wir wollen unbedingt unsere erfolgreiche Serie fortsetzen. Unseren kleinen Kader schlauchen die ganzen Englischen Wochen zwar schon ein wenig, ich bin aber davon überzeugt, dass meine Jungs auch am Dienstag an ihr Maximum gehen können, den Gegner wieder relativ hoch anlaufen, um ihn so unter Druck zu setzen“, betonte Eintracht-Cheftrainer Roland Seitz in der Pressekonferenz am Montag Mittag. Froh war er um die erweiterten Möglichkeiten für seine Schützlinge, nach dem 5:0 am Samstag über Bayern Alzenau zu regenerieren: „Unser Physiotherapeut Thomas Kopnarski hat uns dankenswerterweise einen zweiten Mitarbeiter zur Verfügung gestellt, der sich am Sonntag um meine Jungs kümmern konnte. Das war wichtig, damit alle wieder gegen Homburg Gas geben können.“

Während Chhunly Pagenburg, Mario Klinger (hat immerhin wieder mit dem Lauftraining begonnen), Baldo di Gregorio, Thomas Konrad und Markus Fuchs weiter verletzt passen müssen, bietet sich dem Coach zumindest auf der linken Mittelfeld-Außenbahn eine Variationsmöglichkeit: Fahrudin „Faz“ Kuduzovic (Foto) zeigte sich gegen Alzenau nach seiner Einwechslung für Christoph Anton frisch und torhungrig, netzte gleich zwei Mal ein. Roland Seitz deutete an, dass „Faz“ diesmal von Beginn an ran darf und „ein Junger“ (wohl Anton) eine Verschnaufpause erhält.

Die aktuell auf Position elf rangierenden Homburger schätzt der SVE-Übungsleiter nicht nur als Mannschaft ein, die „Gas gibt“, sondern bescheinigt dem Team des Ex-Bundesligisten auch spielerische Qualitäten. „Wir müssen alles raus hauen. Es wird ein enges und gerade aufgrund des Derby-Charakters hart umkämpftes Match. Gerade deshalb brauchen wir auch die Unterstützung unserer Anhänger“, hofft der Coach auf mehr Zuschauer im Moselstadion als zuletzt.

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