Fußball-Pokal: Souveräner Einzug ins Halbfinale

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MÜLHEIM-KÄRLICH. Das war souverän! Am Mittwoch hat der SV Eintracht Trier 05 sein Viertelfinalspiel um den Bitburger-Rheinlandpokal mit 6:0 (6:0) beim zwei Klassen tiefer angesiedelten Rheinlandligisten SG Mülheim-Kärlich gewonnen, und gastiert nun im Halbfinale beim Titelverteidiger SV Rossbach/Verscheid (Termin noch offen).

Vor 220 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Mülheim-Kärlicher Sportzentrum (darunter rund 80 Trierer) agierte der SVE, bei dem einige Akteure passen mussten (neben den bereits länger verletzten Chhunly Pagenburg, Baldo di Gregorio, Mario Klinger und Markus Fuchs auch der an einem Bruch des Sprunggelenks laborierende Thomas Konrad und Marco Quotschalla (Adduktorenprobleme) von Beginn an sehr konzentriert und hielt das Tempo hoch.

Früh sorgten die Blau-Schwarz-Weißen für klare Verhältnisse. In der fünften Minute fand ein Schuss aus halbrechter Position von Max Watzka den Weg ins Tor der Gastgeber. In der achten Minute konnte SG-Akteur Niclas Kuhn eine scharfe Hereingabe von Christoph Anton von rechts nur noch ins eigene Netz klären. Der Stadionsprecher gab den einschussbereiten Erdogan Yesilyurt an. Tatsächlich traf die Leihgabe von Drittligist Arminia Bielefeld aber „erst“ in der neunten Minute ins Netz. Alon Abelski hatte zuvor klug in die Tiefe gepasst.

Der SVE ließ bei frühlingshaften Temperaturen, die beim Anstoß immer noch um die 20 Grad lagen, nicht locker. So traf Abelski in der 13. Minute zum 0:4. Christoph Anton schraubte das Ergebnis auf 6:0 (34./38. Minute).

Nach der Pause konzentrierte sich Mülheim-Kärlich einzig und alleine darauf, nicht vollends unter die Räder zu geraten. Die Mannschaft von Cheftrainer Roland Seitz hatte zwar weiterhin gefühlte 90 Prozent Ballbesitz, ließ es aber auch angesichts des schon in drei Tagen anstehenden Punktspiels gegen den FC Bayern Alzenau (Samstag, 14 Uhr, Moselstadion) etwas ruhiger angehen.

SVE-Cheftrainer Seitz lobte die „gute Einstellung“ und die Spielfreude seiner Schützlinge. Anfangs habe man zudem sehr effektiv agiert. Nach der Pause sei es auch darum gegangen, den Jungs, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen, Spielpraxis zu ermöglichen. „Chancen waren da, um höher zu gewinnen. Aber auch so bin ich zufrieden. Jetzt fokussieren wir uns voll auf Alzenau und richten uns auf ein hart umkämpftes Match ein“, sagte Seitz schon wenige Minuten nach dem Abpfiff. (Redaktion, Pressestelle Eintracht Trier).

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