SVE Pokal: Ersatzgeschwächt, aber hoch konzentriert an den Rhein

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TRIER. Lang ist die Ausfallliste bei Regionalligist SV Eintracht Trier 05 vor dem Viertelfinalspiel im Bitburger-Rheinlandpokal am Mittwoch, ab 19.30 Uhr, beim zwei Klassen tiefer angesiedelten Rheinlandligisten SG 2000 Mülheim-Kärlich. Für diese und sogar alle weiteren Partien bis Ende der Saison wird Thomas Konrad ausfallen. Der Abwehrspezialist zog sich am Samstag, wenige Minuten nach seiner Einwechslung im Punktspiel bei der SV 07 Elversberg einen Bruch des linken Sprunggelenks zu und muss alleine bis Ende Mai Gips tragen. „Das tut uns allen wahnsinnig leid. Thomas ist ein junger, hungriger Spieler, der sich bis jetzt sehr gut bei uns präsentiert hat. Wir wünschen ihm alles Gute und schnellstmögliche Besserung“, betont Cheftrainer Roland Seitz.

Dicke Fragezeichen stehen vor dem Pokalmatch noch hinter der Einsatzfähigkeit von Torwart Stephan Loboué (Mandelentzündung), Marco Quotschalla (Adduktorenprobleme) und dem an einer Grippe laborierenden Fahrudin „Faz“ Kuduzovic. Definitiv ausfallen werden die weiter verletzten Chhunly Pagenburg, Baldo di Gregorio, Mario Klinger und Markus Fuchs.

Trotz aller Engpässe: Cheftrainer Seitz lässt keinen Zweifel daran, dass „ein Sieg in Mülheim-Kärlich eine Muss-Aufgabe“ sei. Man werde mit der bestmöglichen Mannschaft am Rhein antreten und so etwa auch keine Akteure schonen. „Wir gehen die Partie genauso konzentriert an wie ein Punktspiel“, stellt der Coach klar. Nachdem man im Halbfinale des 2011/12er Pokalwettbewerbs überraschend mit 2:3 beim Rheinlandligisten TuS Mayen ausgeschieden war, ist der Rheinlandpokalsieg diesmal mehr denn je Pflicht. „Endziel ist der Cup-Gewinn und der damit verbundene Einzug in die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal“, unterstreicht Seitz. Schließlich gehe es nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern auch um wichtige Einnahmen, die der zwölfte Pokalsieg in der Vereinsgeschichte garantieren würde.

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