Fußball-Oberliga: Jeder Punkt ist wichtig

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MEHRING/SALMROHR. Die erste positive Nachricht hat der SV Mehring in dieser Woche schon mit der Vertragsverlängerung des Trainergespanns Dino Toppmöller/Erwin Bradasch schon hinter sich gebracht. Im Spiel gegen den FC Arminia Ludwigshafen (Sonntag, 15 Uhr, Auf der Lay) soll die zweite folgen. Spitzenreiter FSV Salmrohr tritt beim Schlusslicht SF Köllerbach (Samstag, 15.30 Uhr, Kunstrasen Püttlingen). Hier können sich die Salmtaler nur selbst ein Bein stellen, was sie aber angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens an der Spitze tunlichst unterlassen sollten.

Sieben Punkte aus fünf Spielen unter der Regie von Dino Toppmöller sind für ein Team, das gegen den Abstieg kämpft, eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Bei noch sieben ausstehenden Spielen und sechs Punkten Rückstand auf den vermutlich rettenden 14. Platz, der derzeit vom SV Rossbach/Verscheid gehalten wird, muss aber mehr her. Der Trainer, der gerne aktiv auf dem Feld mithelfen würde, noch ein paar Punkte mehr zu sammeln, muss aber noch die Füße still halten. Die Heilung des gebrochenen großen Zehs schreitet zwar voran, lässt aber einen Einsatz in den nächsten zwei Spielen noch nicht zu. „Toppi“ ist nicht der einzige der passen muss. Sein “Co“ Erwin Bradasch (Muskelverletzung), sein Bruder Tommy (Bänderriss) und Yannick Müller (Innenband-Teilanriss) fallen ebenfalls aus. Dazu sind Max Mayer (Prellung) und Florian Lorenz (Erkältung) fraglich. Ungeachtet dessen gilt es bei nur noch sieben ausstehenden Spielen, das Punktekonto aufzustocken. Gegen den Tabellenfünften will Mehring „nicht ins offene Messer rennen“ (Toppmöller), denn die Arminia hat nach vorne mit bereits 50 Saisontreffern unübersehbare Qualitäten. 35 Gegentreffer, Mehring hat nur unwesentlich mehr aufzuweisen (42), zeigen aber auch, wo bei Ludwigshafen der Schuh drückt. Die Abwehr ist also nicht unbedingt sattelfest – nur wer soll das auf Seiten der Gastgeber ausnutzen, deren bester “Knipser“ mit Toppmöller (6 Tore) draußen bleiben muss. Hinter ihm folgt ein Quartett, bestehend aus Sebastian Ting, Christoph Eifel, Sven Kohlei und Achmed Boussi (je 3). Wer die Tore macht, ist letztlich egal. Das Ziel der Mehringer muss es sein, auch gegen eine Spitzenmannschaft zu punkten, am besten zu siegen.

Was den FSV Salmrohr und den SV Mehring eint, ist nicht nur die geografische Nähe, sondern auch die Notwendigkeit, Siege einzufahren. Eine Woche vor dem Gipfeltreffen im Salmtalstadion mit dem punktgleichen Tabellenzweiten SVN Zweibrücken, steht für die Elf von Trainer Patrick Klyk die Pflichtaufgabe beim abgeschlagenen Schlusslicht SF Köllerbach (10 Punkte). Die Saarländer hatten einen kurzen Höhenflug nach der Winterpause, sind inzwischen aber wieder gern gesehener Punktelieferant. Die Ausgangsposition für die Gäste ist aber gefährlich. Denn die Saarländer haben nichts zu verlieren, der Gast dagegen eine ganze Menge. Die Gefahr, dass Köllerbach vor Augen und Zweibrücken in den Köpfen der Spieler ist, sieht Klyk nicht: “Wir haben nach der Rückschau auf Pirmasens nur über Köllerbach gesprochen. Meine Spieler wissen genau, dass es jetzt auf jedes einzelne Spiel ankommt.“ Dass der TabeIlenletzte nach kurzem Aufbäumen wieder schwächer geworden ist, liegt an der Verletzung (Syndesmoseband) von Davit Bakhtadze, Torjäger und Spielertrainer in Personalunion. Für Klyk, der bis auf Christian Schroeder (Bänderriss) aus dem Vollen schöpfen kann, spricht nichts gegen einen weiteren Sieg der auswärtsstarken Salmrohrer (26 Punkte in 12 Spielen). (wir)

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