Erneut aktualisierter Bericht: Schüsse auf Polizeistreife

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BLEIALF. Polizeikräfte in einem Zivilfahrzeug wurden am Donnerstagmorgen bei dem Versuch ein verdächtiges Fahrzeug zu kontrollieren, mehrfach beschossen. Die Täter flüchteten in Richtung St. Vith/ Belgien. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, verloren aber nach einem erneuten Schusswaffengebrauch den Kontakt zu dem Fahrzeug. Der Wagen wurde im Rahmen der grenzüberschreitenden Fahndung, an der alle verfügbaren Kräfte auf belgischer und deutscher Seite beteiligt sind, um 9.30 Uhr bei Breitscheid auf belgischem Hoheitsgebiet verlassen aufgefunden.

Einer Polizeistreife in Zivil fiel am Donnerstagmorgen, 11. April, gegen 9.15 Uhr in Bleialf ein verdächtiges Fahrzeug auf. An dem silberfarbenen Ford Focus waren die Kennzeichen OE-RO 32 angebracht. Bei Überprüfung des Kennzeichens stellte sich schnell heraus, dass die Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben waren. Bei dem Versuch, den mit drei Männern besetzten Wagen anzuhalten, wurde von der Beifahrerseite aus auf das Polizeifahrzeug geschossen. Die Täter fuhren fluchtartig in Richtung belgische Grenze davon und wurden dabei von dem Polizeifahrzeug eine Weile verfolgt. Nach einem erneuten Schusswaffengebrauch riss der Kontakt zu dem Täterfahrzeug ab.

Im Rahmen der sofort ausgelösten grenzüberschreitenden Fahndung, in die deutsche und belgische Polizeikräfte sowie ein Polizeihubschrauber eingebunden sind, wurde der Ford Focus bei Breitscheid in Belgien gegen 9.30 Uhr verlassen aufgefunden. Die drei Täter, von denen lediglich bekannt ist, dass sie ein nordafrikanisches Aussehen haben, sind flüchtig, was die Männer in Bleialf im Schilde führten, kann derzeit nicht sicher gesagt werden. Die Suche nach den drei Männern wird mit allen zur Verfügung stehenden Kräften fortgesetzt. Die Polizei warnt Autofahrer im deutsch-belgischen Grenzgebiet dringend davor, Anhalter mitzunehmen. Die drei Männer, die sich der Polizeikontrolle entzogen haben, machen offenkundig rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch. Wie das Polizeipräsidium Trier soeben mitteilte, konnten in der Zwischenzeit drei Tatverdächtige im Hoheitsgebiet Belgien festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Trier hat gegen das Trio, dem versuchte Tötung vorgeworfen wird, einen europäischen Haftbefehl beantragt. (red)

Aktualisierte Passagen sind kursiv gesetzt (Anm. d. Red.)

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