Birk: „Wir bewegen uns auf einem bunten Feld“

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TRIER. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Mittwoch wurde mal wieder die Zukunft der Trierer Schullandschaft diskutiert. Eine heiße Debatte flammte im Bürgerhaus Trier-Nord aber nicht auf – zu vieles muss erarbeitet werden, zu vieles ist noch unklar. 

Das Schulentwicklungskonzept ist beschlossene Sache (lokalo berichtete). Der ungeliebte Kompromiss ist aber noch lange nicht vom Tisch. Zu klären ist beispielsweise, wie die nachmittagliche Ganztagsbetreuung organisiert werden kann. Das Konzept fordert hier einen Ausbau. Sozialdezernentin Angelika Birk kündigte die Ausarbeitung eines Gesamtplanes noch in diesem Jahr an. Offen bleibt auch, was passieren wird, “wenn Schulgebäude frei werden” (Birk). Nächste Baustelle: Die Schulsozialarbeit. Vom Bund gibt es ab diesem Jahr kein Geld mehr, die bewilligten Gelder für die Träger laufen nach der Bundestagswahl aus. Auch hier muss laut Birk ein Zeitplan erstellt werden. “Wir bewegen uns auf einem bunten Feld”, lautet die Antwort der Dezernentin auf die Frage, in welchen Aufgabenbereich die Schulsozialarbeit eigentlich fällt. Dies ist in den Bundesländern nämlich unterschiedlich organisiert. Die Entwicklung der Trierer Schullandschaft ist damit weiterhin offen, ungeklärte Fragen konnten auch am Mittwoch noch nicht beantwortet werden. (bm)

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